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Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Schießerei vor Kirche in Salt Lake City

Bei einer tragischen Schießerei vor einem Gebäude der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) sind am Abend des 7. Januar mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere sechs Personen wurden verletzt, drei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand. Das teilte die Polizei von Salt Lake City mit.

Gegen 19:36 Uhr Ortszeit wurde der Notruf alarmiert, nachdem vor dem Kirchengebäude im Stadtteil Rose Park Schüsse gefallen waren. Laut Polizeisprecher Glen Mills ereignete sich die Schießerei während einer Trauerfeier, die im Inneren der Kirche abgehalten wurde. Offenbar kam es draußen zu einem Streit, der schließlich eskalierte.

Dutzende Trauergäste waren zum Zeitpunkt der Tat anwesend. Die Ermittler befragten Zeugen und sicherten Spuren am Tatort. Noch ist unklar, ob ein oder mehrere Täter verantwortlich sind. „Unsere Beamten haben einige vielversprechende Hinweise erhalten und arbeiten mit Hochdruck daran, die Täter zu identifizieren und zu fassen“, sagte Polizeichef Brian Redd bei einer Pressekonferenz.

Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich nicht um einen gezielten Angriff auf die Religionsgemeinschaft. Auch ein willkürlicher Akt wird derzeit ausgeschlossen. Vielmehr prüfen die Behörden, ob ein Zusammenhang mit bandenbezogener Gewalt bestehen könnte.

Die Stadtverwaltung von Salt Lake City zeigte sich tief erschüttert. In einer Erklärung auf Social Media teilte der Stadtrat mit: „Unsere Gedanken sind bei der Gemeinde Rose Park nach diesem tragischen Vorfall.“ Auch Bürgermeisterin Erin Mendenhall äußerte sich betroffen: „So etwas darf niemals geschehen – nicht vor einem Gotteshaus und nicht während einer Feier des Lebens.“

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bestätigte, dass sich die Tat während einer Gedenkfeier ereignete. „Wir sind zutiefst besorgt, dass ein heiliger Ort der Anbetung zum Schauplatz von Gewalt wurde“, hieß es in einem offiziellen Statement. Die Kirche arbeite eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen und spreche allen Betroffenen ihr Mitgefühl aus.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden, um zur Aufklärung der Tat beizutragen.

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