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Anstieg der Insolvenzen zu Jahresbeginn 2026: Unternehmen aus allen Branchen betroffen

viarami (CC0), Pixabay

Der 8. Januar 2026 markiert einen ernüchternden Start ins neue Geschäftsjahr. An diesem Tag wurden bundesweit zahlreiche Insolvenzanträge registriert. Die betroffenen Unternehmen spiegeln die breite Palette der deutschen Wirtschaft wider – vom Agrarbetrieb bis hin zum IT-Dienstleister, vom Fensterbauer bis zur Immobiliengesellschaft. Die nachfolgende Übersicht gibt Einblick in die Vielfalt der betroffenen Branchen und benennt jeweils das zuständige Aktenzeichen.

In Sachsen musste die Agrargenossenschaft Blattersleben e.G. mit Sitz in Priestewitz (Aktenzeichen: 533 IN 1955/25) Insolvenz anmelden. Im niedersächsischen Ebersdorf traf es die Bergmann-Montage GmbH & Co. KG (73 IN 3/26), während die BNE Outdoor GmbH aus Forchheim in Bayern unter dem Aktenzeichen IN 2/26 beim Amtsgericht Bamberg geführt wird.

Die Werbebranche bleibt nicht verschont: Die Boos Werbung GmbH aus Viersen wurde in Mönchengladbach (19 IN 80/25) gemeldet. Ebenfalls betroffen ist die Confideum Realinvest GmbH aus Offenbach am Main (8 IN 13/26), ein Unternehmen aus dem Immobiliensektor.

In Köln ist die Cube Asset X GmbH aus Leverkusen unter dem Aktenzeichen 70b IN 29/25 insolvent. Im norddeutschen Cloppenburg meldete die Die Patrone GmbH Insolvenz an (9 IN 130/25), während in Rheinland-Pfalz die ENSA GmbH mit Sitz in Mainz (280 IN 21/25) verzeichnet wurde.

Die Bauwirtschaft ist ebenfalls stark betroffen: Die EWV Bauunternehmung Beteiligungs GmbH aus Paderborn (97 IN 295/25) und die Schlink Grundbesitz UG (haftungsbeschränkt) in Edenkoben (3 IN 256/25) wurden in den jeweiligen Gerichten aufgenommen. Gleiches gilt für die SD BAU GmbH in Mannheim (2 IN 2632/25).

In Köln musste zudem die Fresenberger GmbH Insolvenz anmelden (70d IN 351/25). Gastronomiebetriebe wie die GGG Gastro GmbH Gifhorn, Betreiber mehrerer Gaststätten, sind unter dem Aktenzeichen 35 IN 188/19 betroffen.

Im Immobilienbereich reiht sich die HNI-Immobilien GmbH aus Königstein im Taunus ein (9 IN 233/25). Aus Thüringen kommt die Meldung zur KKI Versorgungstechnik GmbH aus Marth (8 IN 216/25). In Altenkirchen wurde die Koch Fensterbau GmbH verzeichnet (11 IN 86/25).

Auch die Leokon P9 GmbH aus Neu-Isenburg (8 IN 1038/25) ist betroffen, wie auch die Long Fresh Schwerin GmbH aus Mecklenburg-Vorpommern (580 IN 791/25).

Im Bereich Pflege und Gesundheit wurde die Maa-Tchuen Santé & Bien être UG (haftungsbeschränkt) aus Oberwesel mit dem Aktenzeichen 21 IN 235/25 beim Amtsgericht Koblenz gemeldet.

Sicherheits- und Logistikunternehmen wie Niederrhein Security Peil UG (haftungsbeschränkt) (43 IN 39/25), Nokilis UG (haftungsbeschränkt) (49 IN 61/25) sowie Optima Logistik UG (haftungsbeschränkt) (70j IN 66/25) kämpfen ebenso mit finanziellen Schwierigkeiten.

Auch landwirtschaftliche Betriebe wie die Prignitzer Mastschwein GmbH (15 IN 307/25) sowie Dienstleister wie die ProfisDirekt GmbH aus Hamburg (67g IN 3/26) sehen sich zur Insolvenz gezwungen.

Sanierungs- und Handwerksbetriebe wie Sanierung Steinmeyer UG (haftungsbeschränkt) (32 IN 8/25), Schilderente GmbH in Aachen (93 IN 287/25) und Unternehmen wie TopFit 24 Neu-Ulm GmbH (IN 302/25) sind ebenfalls unter den Betroffenen.

Auch öffentlichkeitsnahe Gesellschaften wie die Tourismus, Kultur und Stadtmarketing Lübben GmbH (63 IN 479/25) melden Insolvenz an. In Wolfsburg trifft es die VIPRS GmbH (25 IN 129/25), ein Unternehmen, das bislang im Sicherheitssektor tätig war.

In Südthüringen wurde die VTA Verwaltungs GmbH aus Themar (1 IN 163/25) gemeldet. Den Abschluss der Liste bildet die XPSIT GmbH aus Veitsbronn, deren Insolvenz beim Amtsgericht Fürth unter dem Aktenzeichen IN 383/25 verzeichnet ist.

Diese Vielzahl an Insolvenzen quer durch Deutschland und über alle Branchen hinweg verdeutlicht die wirtschaftliche Lage zu Beginn des Jahres 2026. Für viele der betroffenen Unternehmen bleibt zu hoffen, dass eine Sanierung möglich ist – andernfalls steht der Verlust von Arbeitsplätzen und gewachsener Strukturen bevor.

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