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Tragödie beim Weihnachtsschwimmen: Zwei Männer im Ärmelkanal vermisst

Pexels (CC0), Pixabay

Was als fröhliche Weihnachtstradition begann, endete an der englischen Südküste in einem Drama. Beim traditionellen Weihnachtsschwimmen vor Budleigh Salterton im Südwesten Englands gelten zwei Männer als vermisst, nachdem sie aus der aufgewühlten See nicht mehr zurückkehrten.

Hunderte Menschen hatten sich am ersten Weihnachtstag an dem Küstenort versammelt, viele von ihnen kostümiert, einige sogar als Weihnachtsmänner. Seit Jahren ist das gemeinsame Bad im Meer ein fester Bestandteil der Feiertage – ein Spektakel, das Mut, Gemeinschaftsgefühl und gute Laune vereinen soll. Doch in diesem Jahr waren die Bedingungen besonders gefährlich.

Trotz eindringlicher Warnungen des Wetterdienstes wagten sich die Teilnehmer in den Ärmelkanal. Starker Wind, hohe Wellen und eine Wassertemperatur von nur rund elf Grad machten das Schwimmen extrem riskant. Schon kurz nach dem Einstieg ins Wasser gerieten mehrere Menschen in Schwierigkeiten. Einige mussten von Rettungskräften aus dem Meer geholt und anschließend in Krankenhäuser gebracht werden.

Für zwei Männer im Alter von etwa 40 und 60 Jahren kam jedoch offenbar jede Hilfe zu spät. Sie wurden nach dem Schwimmen nicht mehr gesehen. Die Küstenwache startete umgehend eine groß angelegte Suchaktion. Boote, Einsatzkräfte und Beobachter suchten stundenlang das tosende Meer ab – jedoch ohne Erfolg.

Am späten Nachmittag wurde die Suche schließlich eingestellt. Die Hoffnung, die beiden Vermissten noch lebend zu finden, schwindet seither von Stunde zu Stunde.

Der Vorfall überschattet die beliebte Tradition und wirft erneut die Frage auf, wie verantwortungsvoll solche Veranstaltungen bei extremen Wetterbedingungen durchgeführt werden können. Für die Gemeinde Budleigh Salterton bleibt nach den Feiertagen vor allem Fassungslosigkeit – und die Sorge um zwei Menschen, die von der See nicht zurückgegeben wurden.

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