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Reisekosten steigen weiter: Experte warnt vor Preissprüngen und zeigt Sparstrategien für Urlauber

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Wer im kommenden Jahr verreisen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Laut dem ntv-Reiseexperten Ralf Benkö könnten die Preise in beliebten Urlaubsdestinationen um bis zu 30 oder sogar 40 Prozent steigen. Gründe dafür sind gestiegene Energiekosten, höhere Betriebsausgaben in der Reisebranche und ein anhaltend hoher Nachfragedruck. Viele Menschen wollen nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre wieder reisen, wodurch die Preise zusätzlich angeheizt werden.

Im Gespräch mahnt Benkö jedoch, dass höhere Kosten nicht zwangsläufig bedeuten, auf Urlaub verzichten zu müssen. Vielmehr gebe es Möglichkeiten, den finanziellen Aufwand zu reduzieren, ohne auf Erholung oder Qualität zu verzichten. Frühbucher könnten von günstigeren Konditionen profitieren, da Veranstalter zu Jahresbeginn oft mit attraktiveren Angeboten locken. Gleichzeitig könne es sich lohnen, flexibel zu bleiben und nicht auf ein fixes Reiseziel festgelegt zu sein. Wer kurzfristig auf Preisrückgänge reagiert, könne ebenfalls sparen, denn manche Anbieter könnten überzogene Kalkulationen später korrigieren.

Auch abseits der großen Hotels lassen sich Einsparpotenziale finden. Ferienwohnungen, Pauschalreisen mit begrenzten Zusatzleistungen oder Reiseländer, die noch nicht im Fokus der breiten Masse stehen, bieten häufig günstigere Alternativen. Zudem empfiehlt Benkö, Flüge und Unterkünfte getrennt zu buchen, wenn die Preise dadurch niedriger liegen, und auf versteckte Nebenkosten zu achten, etwa für Gepäck, Transfers oder Servicegebühren.

Wie deutlich sich die Preissteigerungen tatsächlich bemerkbar machen, bleibt abzuwarten. Benkö rechnet damit, dass sich manche Prognosen nach oben oder unten noch anpassen könnten. Sicher scheint jedoch: Wer Urlaub plant, sollte frühzeitig vergleichen, Alternativen offenhalten und Budgetfallen meiden, um auch künftig bezahlbar zu verreisen.

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