Ein spektakulärer Diebstahl in Neuseeland hat ein ungewöhnliches Ende genommen: Ein von einem Juwelendieb verschlucktes Miniatur-Fabergé-Ei ist auf natürlichem Wege wieder aufgetaucht – sehr zur Erleichterung der Ermittler, die das wertvolle Schmuckstück mehrere Tage lang nicht aus den Augen ließen.
Der Täter hatte den rund 17.000 Euro teuren, mit Diamanten besetzten Anhänger in Form eines Fabergé-Eis bei einem Juwelier in Auckland an sich genommen – und kurzerhand heruntergeschluckt. Die Polizei konnte ihn jedoch unmittelbar nach der Tat festnehmen.
Um das Schmuckstück sicherzustellen, wurde ein Beamter abgestellt, der den Verdächtigen sechs Tage lang rund um die Uhr überwachte – bis sich das kostbare Objekt schließlich auf ganz natürlichem Weg zurückmeldete. „Die Polizei kann bestätigen, dass der Anhänger wiedererlangt wurde“, teilten die Behörden mit. „Er befindet sich jetzt in Polizeigewahrsam.“
Bei dem Anhänger handelt es sich um ein aufwendig gefertigtes Sammlerstück, inspiriert vom James-Bond-Film „Octopussy“. Das grüne Ei ist mit goldenen, diamantbesetzten Ornamenten verziert, im Inneren verbirgt sich ein filigran gearbeiteter goldener Oktopus.
Ob dem Täter neben dem Diebstahl auch noch medizinische Kosten in Rechnung gestellt werden, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei zeigte sich jedenfalls erleichtert über den unversehrten Zustand des ungewöhnlichen Beweismittels.