Der Jahresabschluss 2024 der 96. WestWind Windpark GmbH & Co. KG bestätigt erneut, was sich bei vielen WestWind-Gesellschaften zeigt: Es handelt sich um reine Mantelgesellschaften ohne operatives Geschäft, ohne Vermögenswerte und ohne wirtschaftliche Substanz.
Für Anleger ist die Lage eindeutig – und kritisch.
1. Bilanz ohne Windpark, ohne Vermögen, ohne Substanz
Die Aktiva bestehen einzig aus:
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Forderung an Gesellschafter: 340 EUR
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Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil: 4.523 EUR
Keine Sachanlagen, keine Beteiligungen, keine Bankguthaben, kein Windpark.
Damit wird erneut klar:
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Die Gesellschaft betreibt keine Windenergieanlage.
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Es gibt keine Investition und keinen Wert, der zukünftige Einnahmen ermöglichen könnte.
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Die Existenz des Unternehmens ist rein formal und ohne wirtschaftlichen Hintergrund.
Bemerkenswert:
Die Forderung an den Gesellschafter beträgt exakt das Doppelte wie in den Schwester-KGs (z. B. 123. und 125. WestWind), die nur 170 EUR ausweisen.
Aber entscheidend ist: Selbst diese 340 EUR sind marginal und wirtschaftlich irrelevant.
2. Eigenkapital vollständig verbraucht
Die Eigenkapitalposition lautet:
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Eigenkapital: 0 EUR
Damit steht die KG bilanziell auf Null – eine weitere Hülle ohne Puffer oder Substanz.
3. Aktivischer Verlustanteil – ein erneutes Warnzeichen
Der Posten „Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil“ in Höhe von 4.523 EUR bedeutet:
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Die Kommanditisten haben negative Kapitalkonten.
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Es wurden Verluste erzeugt – obwohl kein Betrieb existiert.
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Der Posten wird als „Vermögenswert“ ausgewiesen, ist aber real nichts wert.
Das ist ein typisches Merkmal von wirtschaftlich inaktiven Gesellschaften, deren fehlende Einnahmen durch Verwaltungsaufwand jährlich neue Verluste erzeugen.
4. Rückstellungen als einziger Passivposten
Die Passiva bestehen ausschließlich aus:
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Rückstellungen: 4.863 EUR
Diese Rückstellungen decken fast sicher:
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Jahresabschlusskosten
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Steuererklärungen
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Verwaltungskosten
Das bedeutet:
Das Unternehmen hat keinerlei operative Risiken – nur Verwaltungskosten, die jedes Jahr neue Verluste produzieren.
5. Keine Mitarbeiter, kein Geschäft, kein Umsatz
Wie bei den anderen WestWind-KGs gilt auch hier:
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0 Mitarbeiter
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0 wirtschaftliche Aktivität
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0 operative Funktion
Die Gesellschaft existiert offensichtlich nur formell – jedoch ohne jede wirtschaftliche Bedeutung.
Analyse aus Anlegersicht – kritisch, aber fair
Risiken:
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keine Vermögenswerte
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kein Windpark – trotz Firmennamen
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wiederkehrende Verluste durch laufende Kosten
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keine Geschäftsmodelle
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kein potenzieller Ertrag
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negative Kapitalkonten der Kommanditisten
Anleger haben hier:
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keine Renditechance,
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kein Substanzinvestment,
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nur eine Begleitgesellschaft ohne Zweck.
Positive Aspekte – rein formal:
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keine Fremdverschuldung
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geringe absolute Summen
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Bilanzierung korrekt und sauber nachvollziehbar
Aber:
Diese formalen Vorteile ändern nichts am wirtschaftlichen Nullwert.
Fazit
Die 96. WestWind Windpark GmbH & Co. KG ist eine weitere Gesellschaft innerhalb der WestWind-Struktur, die keinen Betrieb, keinen Windpark, keinen Vermögenswert und keine Zukunftsperspektive aufweist.
Es handelt sich um eine leere Mantelgesellschaft, deren Kosten jedes Jahr neue Verluste erzeugen.
Für Anleger ergibt sich:
Diese Beteiligung ist wirtschaftlich wertlos und bietet keinerlei Nutzen oder Perspektive.