Ob Miete oder Eigentum – wer über den Kauf einer Immobilie nachdenkt, steht vor einer weitreichenden Entscheidung. Katarina Ivankovic vom Institut für innovatives Bauen rät Interessenten, sich gut vorzubereiten und vor allem realistisch zu bleiben.
Ein häufiger Fehler sei es, sich zu sehr auf Wunschvorstellungen zu versteifen. „Es ist wichtig, zwischen Bedarf und Wunsch zu unterscheiden“, so Ivankovic. Gerade in Zeiten hoher Preise und gestiegener Zinsen könne das Wunschobjekt schnell außerhalb des Budgets liegen.
Wichtig sei zudem eine ehrliche Finanzplanung. Dabei sollte nicht nur der Kaufpreis beachtet werden, sondern auch Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar, Maklerprovision sowie Rücklagen für Instandhaltung. Auch zukünftige Lebensphasen – etwa Familiengründung oder Arbeitsplatzwechsel – sollten in die Überlegungen einbezogen werden.
Als Grundlage empfiehlt Ivankovic, den regionalen Immobilienmarkt genau zu beobachten. „Wer sich frühzeitig informiert und die Preisentwicklungen verfolgt, erkennt gute Angebote eher.“ Zudem helfe es, sich nicht nur auf eine Lage festzulegen, sondern offen für Alternativen zu bleiben – auch im Umland größerer Städte.
Fazit: Eine Immobilie zu kaufen ist eine langfristige Entscheidung. Wer geduldig ist, gut plant und flexibel bleibt, steigert die Chancen auf ein passendes Zuhause.