Die Deutsche Post DHL bereitet sich auf die heißeste Phase des Jahres vor: das Weihnachtsgeschäft. Wie Vorständin Nikola Hagleitner gegenüber der Bild am Sonntag erklärte, rechnet das Unternehmen in diesem Jahr mit einer regelrechten Paketflut. An Spitzentagen könnten über zwölf Millionen Pakete verschickt werden – fast doppelt so viele wie an einem normalen Werktag.
11.000 zusätzliche Kräfte für die Festtage
Um diesen beispiellosen Andrang zu bewältigen, stellt DHL allein für die Wochen rund um Weihnachten 11.000 Aushilfskräfte ein. Sie sollen vor allem in den Bereichen Sortierung, Transport und Zustellung unterstützen, damit Pakete trotz des hohen Volumens pünktlich ankommen.
Hagleitner betonte, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren umfangreich in Sortiertechnik, Logistikzentren und Digitalisierung investiert habe, um Spitzenbelastungen zuverlässig zu meistern. Dennoch benötige man zur Weihnachtszeit stets zusätzliche helfende Hände, um die enorme Zahl an Sendungen zu schultern.
Forderung nach niedrigerem Höchstgewicht
Neben der Vorbereitung auf die Paketflut sprach sich Hagleitner auch für eine Entlastung der Mitarbeiter aus. Sie forderte, das derzeitige Gewichtslimit von 31,5 Kilogramm für Pakete auf 23 Kilogramm zu senken. Das aktuelle Maximum sei eine erhebliche körperliche Belastung für die Zustellerinnen und Zusteller, insbesondere während der stressigen Feiertagszeit.
Eine solche Reduzierung könnte die Arbeitsbedingungen nachhaltig verbessern und das Risiko von Verletzungen verringern.
Weihnachten bleibt logistische Höchstleistung
Schon jetzt zeigt sich: Das diesjährige Weihnachtsgeschäft wird für DHL zu einer logistischen Mammutaufgabe. Millionen Menschen bestellen Geschenke online, und die Zustellbranche steht traditionell unter Hochdruck.
Mit zusätzlichen Mitarbeitern, verbesserten Prozessen und einer möglichen Entlastung beim Paketgewicht will DHL dafür sorgen, dass die Weihnachtspost trotz aller Herausforderungen sicher und rechtzeitig ihre Empfänger erreicht.