Ein spektakulärer Rettungseinsatz hat in Israel für Aufsehen gesorgt: Ein Jugendlicher war auf einen rund 300 Meter hohen Baukran geklettert – offenbar, um die Aussicht zu genießen – und konnte anschließend nicht mehr eigenständig hinabsteigen.
Der Teenager geriet in luftiger Höhe in eine Situation, aus der er sich weder vor- noch zurückbewegen konnte. Bei einsetzender Dunkelheit alarmierten Passanten schließlich die Behörden. Die Rettung gestaltete sich schwierig, da der Kran extrem hoch und die Position des Jungen schwer zugänglich war.
Sieben Stunden in großer Höhe
Mehrere Spezialeinheiten, darunter Höhenretter und Feuerwehrkräfte, waren im Einsatz. Wegen der enormen Höhe mussten sie sich Schritt für Schritt zu dem Jugendlichen vorarbeiten. Der Einsatz zog sich über insgesamt sieben Stunden hin. Schließlich erreichten die Retter den Teenager und sicherten ihn, bevor sie ihn langsam wieder nach unten begleiteten.
Leicht unterkühlt, aber unverletzt
Laut örtlichen Medien war der Jugendliche bei seiner Rettung erschöpft und leicht unterkühlt, blieb aber körperlich unverletzt. Rettungskräfte betonten, wie gefährlich das ungesicherte Klettern auf Baustellen sei – besonders auf Kränen, die bei starkem Wind ins Schwingen geraten können.
Die Polizei prüft nun, wie der Teenager überhaupt Zugang zu dem Baustellengelände bekommen konnte.