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US-Banken prüfen mögliche Datenabflüsse nach Cyberangriff auf Dienstleister

Elchinator (CC0), Pixabay

Nach einem Hackerangriff auf den Finanztechnologie-Dienstleister SitusAMC besteht der Verdacht, dass Kundendaten mehrerer großer US-Banken kompromittiert worden sein könnten. Betroffen sein sollen nach einem Medienbericht unter anderem JPMorgan Chase, Citi und Morgan Stanley.

Der New Yorker Anbieter, der Dienstleistungen für Immobilienkreditgeber erbringt, bestätigte auf seiner Website, am 12. November Ziel einer Cyberattacke geworden zu sein. Dabei seien Informationen aus internen Systemen entwendet worden. Das Unternehmen ließ offen, welche Daten genau betroffen sind, betonte aber, dass auch Unterlagen im Zusammenhang mit Kunden seiner Klienten betroffen sein könnten – darunter buchhalterische Dokumente und rechtliche Verträge.

Der Unternehmenschef erklärte, man arbeite mit Hochdruck daran, alle potenziell betroffenen Daten zu analysieren und habe die zuständigen Ermittlungsbehörden eingeschaltet. Die Systeme seien inzwischen wieder vollständig funktionsfähig, der Angriff eingedämmt. Hinweise auf den Einsatz von Erpressungssoftware gebe es nicht.

Die US-Bundespolizei FBI sprach von keinerlei Auswirkungen auf den laufenden Bankbetrieb. Offizielle Stellungnahmen der genannten Banken stehen bislang aus.

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