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Großbrand in Geflügelanlage bei Oldenburg – 20.000 Hennen in Gefahr

klimkin (CC0), Pixabay

Ein verheerender Brand hat in der Nacht zum Sonntag eine Geflügelanlage im Landkreis Oldenburg zerstört. Nach Angaben der Feuerwehr stand der Stall, in dem rund 20.000 Legehennen untergebracht waren, innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand.

Zahlreiche Tiere konnten noch rechtzeitig ins Freie gebracht werden, viele verendeten jedoch in den Flammen. Menschen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Das Gebäude brannte vollständig nieder. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen.

Ein Feuerwehrsprecher erklärte, dass sich die Löscharbeiten schwierig gestalteten, da sich auf dem Dach des Stalls eine Photovoltaikanlage befand. Diese habe aufgrund der Stromspannung ein erhebliches Sicherheitsrisiko dargestellt und die Einsatzkräfte gezwungen, mit besonderer Vorsicht vorzugehen. Funkenflug und herabstürzende Trümmer erschwerten den Einsatz zusätzlich.

Insgesamt waren mehr als 80 Einsatzkräfte aus mehreren umliegenden Gemeinden vor Ort. Sie verhinderten, dass das Feuer auf angrenzende Wirtschaftsgebäude übergriff. Erst in den frühen Morgenstunden konnten die letzten Glutnester gelöscht werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt oder menschliches Fehlverhalten den Brand ausgelöst hat, ist bislang unklar. Auch die Photovoltaikanlage wird im Rahmen der Untersuchungen als mögliche Brandquelle geprüft.

Für die betroffene Geflügelanlage ist der Schaden enorm: Neben dem Verlust vieler Tiere und der kompletten Stallstruktur stehen die Betreiber vor einem massiven wirtschaftlichen Rückschlag – kurz vor Beginn der Hochsaison für den Eierverkauf.

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