Nach dem schweren Verkehrsunfall bei Braunschweig, bei dem drei Menschen ums Leben kamen, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Wie die Polizei mitteilte, sollen die Leichen der Opfer nun rechtsmedizinisch untersucht werden. Bei zwei der Toten handelt es sich um einen 25- und einen 31-jährigen Mann aus Kroatien. Die Identität des dritten Opfers ist bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt.
Der Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag, nachdem sich der Fahrer des verunglückten Wagens einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Statt anzuhalten, gab er Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Kurz darauf geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Auto. Anschließend durchbrach der Wagen das Geländer einer Brücke und stürzte in den Mittellandkanal.
Taucher der Feuerwehr konnten die Insassen nur noch tot bergen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da das Auto mehrere Meter tief im Wasser lag.
Noch ist unklar, warum sich der Fahrer der Kontrolle entzog. Die Polizei ermittelt, ob Alkohol oder Drogen eine Rolle gespielt haben könnten. Auch der genaue Unfallhergang wird derzeit rekonstruiert.
Das Unglück hat in der Region tiefe Betroffenheit ausgelöst. Für die Einsatzkräfte, die vor Ort waren, sei der Einsatz besonders belastend gewesen, teilte ein Sprecher mit. Die Polizei kündigte an, nach Abschluss der Untersuchungen nähere Informationen zu den Hintergründen des Vorfalls bekanntzugeben.