Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor betrügerischen Jobangeboten, die derzeit unter dem Namen „Service you GmbH“ kursieren. Über die Website serviceyou24(.)de werden vermeintliche Stellen wie
„Mitarbeiterin (m/w/d) für digitale Prozesse & Datenorganisation – Home Office, Minijob“* angeboten.
Doch Vorsicht: Diese Anzeigen stammen nicht von der echten Service you GmbH mit Sitz in Kiel. Das Unternehmen hat sich öffentlich von den Veröffentlichungen distanziert – es handelt sich eindeutig um Identitätsmissbrauch.
Betrugsmasche mit gefälschten Jobangeboten
Die Täter nutzen den guten Ruf real existierender Firmen, um mit täuschend echt wirkenden Stellenanzeigen an persönliche Daten potenzieller Bewerberinnen und Bewerber zu gelangen. Betroffene werden häufig aufgefordert, Ausweiskopien, Kontodaten oder andere sensible Informationen zu übermitteln – oft mit dem Vorwand einer „Vertragsvorbereitung“ oder „Gehaltsabrechnung“.
Solche Daten werden anschließend missbraucht, etwa zur Eröffnung von Bankkonten, zur Geldwäsche oder für andere betrügerische Aktivitäten.
Warnung der BaFin und Verhaltensempfehlung
Die BaFin rät dringend:
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Keine persönlichen Daten oder Dokumente an die Betreiber der Website weitergeben.
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Keine Verträge unterzeichnen oder Dateien herunterladen.
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Verdächtige E-Mails oder Chat-Nachrichten nicht beantworten.
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Wer bereits Informationen weitergegeben hat, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und seine Bank informieren.
Echte Service you GmbH ist nicht beteiligt
Die echte Service you GmbH mit Sitz in Kiel steht in keinerlei Verbindung zu der Website serviceyou24(.)de oder den dortigen Jobangeboten. Das Unternehmen hat selbst vor den Fälschungen gewarnt und betont, dass Bewerbungen ausschließlich über die offiziellen Kommunikationswege entgegengenommen werden.
Fazit
Die Warnung der BaFin zeigt erneut, wie professionell Cyberkriminelle vorgehen: Mit gefälschten Online-Stellenangeboten wird gezielt Vertrauen aufgebaut, um persönliche Daten zu erbeuten.
Wer auf ein solches Angebot gestoßen ist, sollte keine Daten preisgeben, Beweise sichern (z. B. Screenshots, E-Mails) und sofort Strafanzeige stellen.