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Insolvenzantrag der Immobiliengesellschaft Düsseldorf Brombeerberg mbH & Co. KG mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: 43 IN 67/24 – Amtsgericht Kleve

Kleve, 16. Oktober 2025 – Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Immobiliengesellschaft Düsseldorf Brombeerberg mbH & Co. KG, mit Sitz in der Lingsforter Straße 21, 47638 Straelen, hat das Amtsgericht Kleve einen klaren Schlusspunkt gesetzt: Der am 5. Dezember 2024 gestellte Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde mit Beschluss vom 16. Oktober 2025 mangels Masse abgewiesen.

Die im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Nummer HRA 4963 geführte Gesellschaft wird durch ihre persönlich haftende Gesellschafterin, die Gesellschaft für Haus- und Grundbesitz GmbH (GHG), vertreten. Diese wiederum ist im Handelsregister unter HRB 3999 eingetragen und handelt durch ihren Geschäftsführer Hermann Tecklenburg, ebenfalls ansässig in Straelen.

Keine ausreichenden Mittel für ein Insolvenzverfahren

Mit der Abweisung des Insolvenzantrags hat das Gericht festgestellt, dass nicht genügend Vermögen vorhanden ist, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens – insbesondere für die Verwaltung und Abwicklung – zu decken. Die formelle Begründung „mangels Masse“ bedeutet, dass selbst die Mindestvoraussetzungen zur Durchführung eines geordneten Verfahrens nicht erfüllt werden konnten.

Damit wird weder ein Insolvenzverwalter bestellt noch ein Gläubigerverfahren eingeleitet. In solchen Fällen verbleibt es in der Regel bei einem außergerichtlichen Vermögensverfall – mögliche Gläubiger gehen zumeist leer aus.

Juristisches und wirtschaftliches Aus für das Unternehmen

Die Entscheidung ist für die Immobiliengesellschaft gleichbedeutend mit einem faktischen Ende ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit. Gläubiger haben nun lediglich noch die Möglichkeit, Einzelvollstreckungen durchzuführen, soweit verwertbare Vermögenswerte außerhalb des Verfahrens auffindbar sind – ein oft aussichtsloses Unterfangen.

Ein typischer Fall gescheiterter Sanierung in der Immobilienbranche

Der Fall reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Insolvenzen kleiner und mittelgroßer Immobiliengesellschaften, die den gestiegenen Zinsen, sinkenden Immobilienbewertungen und ausbleibenden Einnahmen aus laufenden Projekten nicht mehr gewachsen sind. Auch bei der Immobiliengesellschaft Düsseldorf Brombeerberg mbH & Co. KG hat letztlich das Vermögen nicht ausgereicht, um eine geregelte Insolvenz überhaupt zu ermöglichen.

Mit dem Beschluss des Amtsgerichts Kleve wird das Verfahren formal beendet – zurück bleibt ein Unternehmen ohne Handlungsfähigkeit und Gläubiger, die auf ihre Forderungen verzichten müssen.

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