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BaFin-Warnung: Identitätsmissbrauch im Namen von flatexDegiro – Vorsicht vor Fake-WhatsApp-Gruppen und betrügerischen Handels-Apps
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BaFin-Warnung: Identitätsmissbrauch im Namen von flatexDegiro – Vorsicht vor Fake-WhatsApp-Gruppen und betrügerischen Handels-Apps

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor WhatsApp-Gruppen wie „VIP903-flatexDegiro“ oder „D102flatexDegiro Hochklassiger Salon“, in denen angebliche Mitarbeiter der flatexDegiro AG zu Investments über Apps wie FTKDEFondsInst und flatexmaxDegiro einladen.

Die Realität:
🛑 Die flatexDegiro AG hat mit diesen Gruppen nichts zu tun.
🛑 Die beworbenen Apps stehen nicht in Verbindung mit dem Unternehmen.
🛑 Es handelt sich um einen klaren Fall von Identitätsmissbrauch.

📌 So läuft der Betrug typischerweise ab:

  1. Anwerbung über Social Media:
    – Mit Werbung für angebliche Aktien-Tipps oder Seminare
    – Nutzung bekannter Namen, Logos und vermeintlicher Experten

  2. Kontakt über WhatsApp:
    – Einladung in Gruppen mit „hochklassigen“ Investmenttipps
    – Aufbau von Vertrauen durch „Seminare“, tägliche Tipps & vermeintliche Erfolge

  3. Verleitung zu Einzahlungen:
    – Vorstellung einer angeblich exklusiven App oder Plattform
    – Testphase mit kleinen Auszahlungen zur Vertrauensbildung
    – Danach Druck: Mehr investieren, um angebliche Gewinne zu „realisieren“
    – Einzahlungen meist auf ausländische Konten oder in Krypto

  4. Das Ende:
    Keine Auszahlungen mehr möglich,
    Seiten und Apps verschwinden,
    Verluste fast immer endgültig.

Wichtiger rechtlicher Hinweis:

Solche Angebote sind nicht von der BaFin zugelassen und illegal, wenn sie ohne Genehmigung Finanz-, Wertpapier- oder Kryptodienstleistungen in Deutschland anbieten.
Die Warnung der BaFin basiert auf § 37 Abs. 4 Kreditwesengesetz (KWG) sowie § 10 Abs. 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG).

🔍 Ob ein Anbieter wirklich lizenziert ist, können Sie in der
👉 BaFin-Unternehmensdatenbank nachprüfen.

Was Sie tun sollten:

  • Ignorieren Sie Einladungen in WhatsApp-Finanzgruppen.

  • Installieren Sie keine Apps, die in solchen Gruppen empfohlen werden.

  • Tätigen Sie keine Einzahlungen auf unbekannte Konten oder in dubiose Krypto-Apps.

  • Erstatten Sie Anzeige, wenn Sie betroffen sind.

  • Wenden Sie sich an die BaFin oder Verbraucherzentralen.

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