Autofahrerinnen und Autofahrer müssen sich in den kommenden Wochen auf mehr Verkehr und längere Staus einstellen. Mit dem Beginn der Herbstferien in mehreren Bundesländern rechnet die Autobahn GmbH des Bundes mit einer deutlich höheren Verkehrsbelastung, insbesondere an den Wochenenden im Oktober.
Mehr Verkehr an Samstagen und vor Feiertagen
Laut Prognose der Autobahn GmbH werden vor allem die Samstage sowie Freitagnachmittage und Sonntage zu den stauträchtigsten Reisetagen zählen.
„Berufspendler und Kurzurlauber werden sich in den kommenden Wochen die Autobahnen teilen“, erklärte ein Sprecher. Dadurch könne es vor allem in den Nachmittagsstunden und am frühen Abend zu Verzögerungen und Engpässen kommen.
Dennoch werde die Verkehrsdichte nicht ganz so hoch ausfallen wie während der Sommerferien, da weniger Fernreisen anstehen und viele Familien kürzere Ausflüge oder Wochenendtrips planen.
Stauhöhepunkt rund um den 2. Oktober
Als besonders verkehrsintensiv gilt der 2. Oktober, der Tag vor dem Tag der Deutschen Einheit. Viele Reisende nutzen das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub oder Familienbesuch.
An diesem Tag wird laut Prognose der Autobahn GmbH der Höhepunkt des Ferienverkehrs erreicht.
Besonders belastete Strecken
Staugefährdet sind erfahrungsgemäß vor allem die Nord-Süd-Routen und Autobahnen in Ballungsräumen, etwa:
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die A1 (Bremen – Hamburg – Lübeck),
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die A3 (Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau),
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die A5 (Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel),
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die A7 (Flensburg – Hamburg – Würzburg – Füssen) und
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die A8 (Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg).
Auch rund um Berlin, München, Frankfurt am Main und Hannover wird mit erhöhter Staugefahr gerechnet.
Tipps für Reisende
Die Autobahn GmbH rät, möglichst früh am Morgen oder spät am Abend zu fahren, um Stoßzeiten zu umgehen. Zudem sei es ratsam, Staumeldungen und Verkehrshinweise regelmäßig zu prüfen und flexible Routenplaner oder Navigationssysteme mit Echtzeitdaten zu nutzen.
Wer kann, sollte den Brückentag am 4. Oktober meiden oder auf alternative Verkehrsmittel wie Bahn oder Fernbus ausweichen.
Ausblick
Auch an den darauffolgenden Wochenenden wird der Reiseverkehr laut Prognose weiter anhalten, bevor sich die Lage Mitte Oktober wieder entspannt. Die Autobahn GmbH mahnt Autofahrer zu vorausschauendem Fahren und Geduld im Reiseverkehr.