In Wien ist es heute Mittag zu einem schweren Zwischenfall im 20. Bezirk Brigittenau gekommen. Eine 14-jährige Schülerin wurde in unmittelbarer Nähe einer Schule durch mehrere Stiche verletzt. Die Tat löste einen Großeinsatz der Polizei aus.
Opfer ins Krankenhaus gebracht
Die Jugendliche konnte nach der Tat von Ersthelfern stabilisiert und anschließend von der Rettung ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr Gesundheitszustand ist nach offiziellen Angaben stabil, jedoch weiterhin ernst. Weitere Informationen zur Art und Schwere der Verletzungen liegen derzeit nicht vor.
Polizei mit Großaufgebot im Einsatz
Wie Polizeisprecherin Julia Schick bestätigte, rückten unmittelbar nach den ersten Notrufen Spezialkräfte der WEGA, Spürhunde und zahlreiche Streifenbesatzungen aus. Das Gebiet um die Karajangasse wurde weiträumig abgesperrt, auch der Straßenverkehr musste umgeleitet werden. Zahlreiche Schüler, Eltern und Anwohner versammelten sich vor der Schule, viele zeigten sich geschockt.
Fahndung nach Täter läuft
Der mutmaßliche Angreifer konnte zunächst unerkannt fliehen. Eine sofortige Fahndung wurde eingeleitet, bei der auch Videoaufnahmen aus Überwachungskameras ausgewertet werden. Ob es sich um einen einzelnen Täter oder eine Täterin handelt, wollte die Polizei bislang nicht bestätigen.
Hintergründe noch unklar
Zum Motiv oder möglichen Hintergründen der Tat gibt es bisher keine offiziellen Informationen. Ermittler prüfen derzeit, ob es sich um eine Auseinandersetzung im schulischen Umfeld handelte oder ob die Tat einen anderen Hintergrund hat. Auch eine persönliche Beziehung zwischen Opfer und Täter wird nicht ausgeschlossen.
Reaktionen aus Politik und Schulgemeinschaft
Vertreter der Stadt Wien äußerten sich betroffen und kündigten an, die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen zu überprüfen. Pädagogen und Psychologen sollen in den kommenden Tagen vor Ort sein, um Mitschülerinnen und Mitschülern der verletzten Jugendlichen zur Seite zu stehen.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Karajangasse gemacht hat, soll sich direkt beim Landeskriminalamt Wien melden.
Einordnung
Messerangriffe im schulischen Umfeld sind in Österreich zwar selten, haben jedoch in den vergangenen Jahren in mehreren Städten für Aufmerksamkeit gesorgt. Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass Schulen zunehmend als öffentliche Räume mit besonderen Schutzbedürfnissen betrachtet werden müssen.