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Rohstoffunternehmen in Bayern unter vorläufiger Insolvenzverwaltung

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: IN 644/25

Die E.A.E. Rohstoff GmbH mit Sitz in Aufkirchen (Dorfstraße 15, 85445 Aufkirchen), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 218163 und vertreten durch ihren Geschäftsführer Hubert Aust, steht ab dem 1. September 2025 unter vorläufiger Insolvenzverwaltung. Das zuständige Insolvenzgericht Landshut hat diese Maßnahme zum Schutz des schuldnerischen Vermögens um 12:16 Uhr beschlossen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, das Vermögen des Unternehmens vor nachteiligen Veränderungen zu bewahren, solange über die endgültige Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch nicht entschieden wurde. Zur vorläufigen Verwaltung wurde Rechtsanwalt Andreas von Gleichenstein, ansässig in Erding (Kleiner Platz 6), bestellt. Ihm obliegt die Aufgabe, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu prüfen, dessen Vermögenswerte zu sichern und insbesondere Außenstände zu überwachen.

Fortan sind sämtliche Verfügungen der Schuldnerin über ihre Vermögenswerte – einschließlich der Einziehung von Forderungen – nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Diese Anordnung erfolgt gemäß § 21 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 der Insolvenzordnung.

Mit der Entscheidung tritt die E.A.E. Rohstoff GmbH in eine kritische Phase, in der sich zeigen wird, ob eine wirtschaftliche Sanierung möglich ist oder die Regelinsolvenz unausweichlich wird. Der beauftragte Verwalter wird nun die wirtschaftliche Tragfähigkeit prüfen und über das weitere Vorgehen im Sinne der Gläubiger entscheiden.

Die E.A.E. Rohstoff GmbH wird dabei durch die renommierte Kanzlei Taylor Wessing (Isartorplatz 8, 80331 München) vertreten. Das gerichtliche Verfahren findet am Amtsgericht Landshut statt. Betroffene Gläubiger und Verfahrensbeteiligte können über das zuständige Insolvenzgericht sowie das offizielle Portal für Insolvenzbekanntmachungen weitere Informationen einsehen.

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