Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine öffentliche Warnung vor der Website exonfund.com herausgegeben. Nach ihren Erkenntnissen betreibt der angebliche Anbieter aus Singapur ohne die erforderliche Genehmigung Finanz- und Wertpapierdienstleistungen. Besonders auffällig: Die Seite verfügt über kein Impressum – ein klassisches Warnsignal für Anleger.
Fehlende Erlaubnis nach deutschem Recht
In Deutschland gilt: Wer Finanz-, Wertpapier- oder Kryptowerte-Dienstleistungen anbietet, benötigt eine Erlaubnis der BaFin. Anbieter ohne Lizenz handeln rechtswidrig. Anleger, die über solche Plattformen investieren, tragen ein hohes Risiko, da kein regulatorischer Schutz besteht und Rückforderungen im Ernstfall kaum durchsetzbar sind.
Typische Warnsignale bei ExonFund
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Kein Impressum oder transparente Angaben zum Betreiber
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Angeblicher Sitz im Ausland – hier in Singapur
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Versprechen hoher Renditen ohne nachvollziehbare Grundlage
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Keine Eintragung in der Unternehmensdatenbank der BaFin
Risiken für Anleger
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Ein- und Auszahlungen können jederzeit blockiert werden.
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Plattformen wie ExonFund nutzen häufig aggressive Methoden, um neue Gelder einzuwerben.
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Anleger laufen Gefahr, einem vollständigen Kapitalverlust zu erliegen.
Handlungsempfehlungen
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Vor Investitionen stets die Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen.
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Vorsicht bei Plattformen ohne Impressum oder bei angeblich ausländischen Anbietern, die deutsche Anleger gezielt ansprechen.
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Wer bereits investiert hat, sollte:
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keine weiteren Zahlungen leisten, auch nicht für angebliche Steuern oder Freischaltgebühren,
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umgehend eine rechtliche Beratung einholen,
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prüfen lassen, ob eine Anzeige wegen Anlagebetrugs sinnvoll ist.
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Hintergrund der BaFin-Warnung
Die Mitteilung basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG). Dieser Paragraph erlaubt es der BaFin, die Öffentlichkeit zu informieren, wenn Anbieter ohne erforderliche Lizenz auftreten und damit den Anlegerschutz gefährden.