In Torgau (Sachsen) sind zwei Mädchen im Alter von vier und acht Jahren von einem Hund gebissen worden. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall in einem Restaurant, als die Kinder an dem Tier vorbeiliefen. Die beiden wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Bei dem Hund handelt es sich um eine Argentinische Dogge, eine Rasse, die in Sachsen als gefährlich eingestuft ist. Nach ersten Erkenntnissen trug das Tier keinen Maulkorb und war lediglich an einer langen Leine gesichert.
Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Angriff kommen konnte und ob der Halter gegen Vorschriften verstoßen hat. Argentinische Doggen dürfen in Deutschland vielerorts nur unter strengen Auflagen gehalten werden – dazu zählen Leinen- und Maulkorbpflicht in der Öffentlichkeit.
Die beiden verletzten Kinder werden medizinisch versorgt, Lebensgefahr besteht nicht. Der Vorfall sorgt dennoch für Diskussionen über den Umgang mit sogenannten Listenhunden und die Verantwortung der Halter.