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Highfield-Festival am Störmthaler See gestartet – Zehntausende feiern Sachsens größtes Rock- und Pop-Event

schmidtke75 (CC0), Pixabay

Am idyllischen Störmthaler See, rund 20 Kilometer südlich von Leipzig, hat am Freitag das Highfield-Festival begonnen. Bis Sonntag werden knapp 30.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland und dem Ausland erwartet. Drei Tage lang soll das Festivalgelände zur riesigen Open-Air-Bühne werden – mit Konzerten namhafter nationaler und internationaler Rock-, Pop- und Indie-Bands, ausgelassener Stimmung und Camping direkt am Wasser.

Nach Angaben der Veranstalter ist Sachsens größtes Rock- und Popfestival in diesem Jahr gut besucht, aber nicht komplett ausverkauft. Dennoch sind die Erwartungen hoch: Neben den Hauptbühnen gibt es kleinere Auftrittsflächen für Newcomer, ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot von Foodtrucks, Merchandise-Stände, Aktionsflächen sowie mehrere Chill-out-Zonen mit Blick auf den See.

Rückblick auf das Unglück im Vorjahr
Die Freude über das Festival wird allerdings von den Erinnerungen an die tragischen Ereignisse des vergangenen Jahres überschattet. 2024 kam es zu einem Brand an einem großen Riesenrad auf dem Festivalgelände. 16 Menschen wurden dabei verletzt, einige erlitten schwere Brand- oder Rauchvergiftungen. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt, doch die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung sind bis heute nicht abgeschlossen. Für viele Besucher ist das Geschehen noch immer präsent – und die Veranstalter stehen unter besonderer Beobachtung.

Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft
Als Reaktion auf das Unglück haben die Organisatoren das Sicherheitskonzept überarbeitet. In diesem Jahr sind zusätzliche Brandschutzposten im Einsatz, technische Anlagen wurden vorab mehrfach kontrolliert, und es gibt mehr geschulte Sicherheitskräfte auf dem Gelände. Fluchtwege wurden breiter angelegt, zusätzliche Beschilderungen angebracht und Evakuierungspläne in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdiensten optimiert.

Festivalgefühl trotz ernster Töne
Trotz der ernsten Sicherheitsdebatte ist die Stimmung unter den Festivalgästen ausgelassen. Schon am Nachmittag füllten sich die Campingplätze mit Zelten, Pavillons und bunt dekorierten Wagen. Überall sind Gitarrenklänge, Lachen und Musik aus tragbaren Lautsprechern zu hören. Viele Besucher sehen das Highfield nicht nur als Konzertreihe, sondern als jährliches Wiedersehen mit Freunden und Gleichgesinnten.

Bis Sonntag stehen Auftritte von mehr als 40 Bands und Künstlern auf dem Programm – darunter bekannte Headliner, die für unvergessliche Momente sorgen sollen. Wenn das Wetter mitspielt, könnten die Sonnenuntergänge am See in diesem Jahr genauso eindrucksvoll in Erinnerung bleiben wie die Musik selbst.

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