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Schwere Monsun-Unwetter in Kaschmir und Pakistan – über 100 Tote und Hunderte Vermisste

geralt (CC0), Pixabay

Heftige Monsun-Regenfälle haben in der Region Kaschmir und im Norden Pakistans eine verheerende Katastrophe ausgelöst. Infolge von Überschwemmungen und Erdrutschen kamen nach offiziellen Angaben mindestens 60 Menschen im indischen Teil Kaschmirs ums Leben. Über 100 weitere Personen wurden verletzt, rund 200 Menschen gelten noch als vermisst.

Die Regenmassen lösten in mehreren Distrikten Schlammlawinen aus, die ganze Dörfer unter sich begruben. Straßen und Brücken wurden weggespült, zahlreiche Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. Rettungskräfte arbeiten unter schwierigsten Bedingungen – vielerorts müssen Trümmer und Felsbrocken von Hand oder mit Baggern beiseitegeschafft werden, um nach Überlebenden zu suchen.

Pakistan ebenfalls stark betroffen

Auch der Norden Pakistans wurde von den Monsun-Unwettern heimgesucht. Nach Angaben der Behörden starben dort mehr als 40 Menschen, viele durch abrutschende Hänge und einstürzende Häuser. Besonders schwer traf es Bergregionen, in denen der Zugang für Hilfskräfte durch zerstörte Straßen massiv erschwert ist.

Gefahr weiterer Erdrutsche

Meteorologen warnen vor anhaltendem Regen in den kommenden Tagen, wodurch sich die Gefahr neuer Erdrutsche und Flutwellen erhöht. Viele Bewohner wurden aufgefordert, gefährdete Gebiete zu verlassen.

Langfristige Folgen

Die Monsun-Zeit sorgt jedes Jahr in Südasien für schwere Überschwemmungen, doch Experten sehen eine Zunahme der Extremereignisse durch den Klimawandel. Neben dem akuten menschlichen Leid drohen auch langfristige wirtschaftliche Schäden, da landwirtschaftliche Flächen und Infrastruktur massiv zerstört wurden.

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