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„And Just Like That“ endet mit Staffel 3 – ein endgültiger Abschied vom „Sex and the City“-Universum

DekoArt-Gallery (CC0), Pixabay

Die HBO-Max-Serie And Just Like That wird nach ihrer dritten Staffel beendet. Das gab Showrunner und Produzent Michael Patrick King am 1. August über die offiziellen Social-Media-Kanäle der Serie bekannt.

„Während ich die letzte Episode von Staffel 3 schrieb, wurde mir klar, dass dies ein wunderbarer Moment wäre, um die Geschichte enden zu lassen“, so King. Gemeinsam mit Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker habe man die Entscheidung bewusst zurückgehalten, um den Zuschauer*innen nicht vorzeitig die Freude an den laufenden Episoden zu nehmen.

Die Serie wird mit einem zweiteiligen Serienfinale am 7. und 14. August auf HBO Max abschließen.

Rückkehr – und Abschied – nach über 25 Jahren

And Just Like That ist eine Fortsetzung der ikonischen Serie Sex and the City (1998–2004) und zeigt das Leben der Protagonistinnen rund 20 Jahre später. Mit Ausnahme von Kim Cattrall (Samantha Jones) kehrten die Originaldarstellerinnen Sarah Jessica Parker (Carrie Bradshaw), Cynthia Nixon (Miranda Hobbes) und Kristin Davis (Charlotte York) zurück.

Die dritte Staffel umfasst alte und neue Figuren, darunter Aidan, Steve, Seema, Lisa Todd Wexley, Charlotte’s Kinder Lily und Rock sowie langjährige Nebenfiguren wie Anthony und Harry.

Emotionale Reaktionen der Darstellerinnen

In einem bewegenden Instagram-Post verabschiedete sich Sarah Jessica Parker von ihrer Rolle:

„Carrie Bradshaw hat 27 Jahre lang meinen beruflichen Herzschlag bestimmt. Ich habe sie geliebt – vielleicht mehr als jede andere Figur.“

Auch Kristin Davis äußerte sich traurig über das Ende:

„Ich bin zutiefst traurig. Unser ganzes wunderbares Team, 400 Kunstschaffende, haben diese Serie mit Hingabe gemacht.“

Cynthia Nixon veröffentlichte 20 Bilder und Clips aus den vergangenen Jahrzehnten und schrieb:

„Ich kann kaum glauben, dass unsere wilde, wunderschöne Reise bald vorbei ist. Ich werde das tägliche Miteinander mit diesem Team schmerzlich vermissen.“

Kritik: Oberflächlich und rückschrittlich?

Trotz einer treuen Fangemeinde blieb And Just Like That nicht von Kritik verschont. TV-Kritikerin Kelly Lawler (USA TODAY) vergab nur ★½ von vier Sternen und nannte die Serie „seicht, unoriginell und enttäuschend.“

„Die Dialoge wirken künstlich, die Figuren machen dieselben Fehler wie früher – trotz aller verstrichenen Jahre. Die einst provokante Sinnlichkeit ist einer langweiligen PG-13-Zurückhaltung gewichen.“

Vor allem die mangelnde Charakterentwicklung und ein fehlender erzählerischer Fortschritt wurden immer wieder kritisiert.


Fazit: Nach fast drei Jahrzehnten geht das „Sex and the City“-Universum mit einem stillen Abschied zu Ende. Für viele Fans bleibt And Just Like That ein nostalgischer Rückblick – für Kritiker eher ein überflüssiger Epilog.


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