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Skydance übernimmt Paramount: Trump-Administration genehmigt umstrittene Medienfusion

tahoemike10 (CC0), Pixabay

Die US-Kommunikationsaufsicht FCC (Federal Communications Commission) hat am Donnerstag die milliardenschwere Übernahme von Paramount Global durch Skydance Media offiziell genehmigt. Damit endet ein monatelanges politisches Tauziehen rund um den Zusammenschluss der beiden Medienunternehmen.

Was ist passiert?

  • Skydance Media, angeführt von CEO David Ellison (Sohn des Oracle-Gründers Larry Ellison), darf für rund 8 Milliarden Dollar die Mehrheit an Paramount übernehmen.

  • Die FCC stimmte mit 2:1 Stimmen entlang der Parteilinien zu – die Republikaner befürworteten die Fusion, die Demokraten lehnten ab.

  • Die Genehmigung folgt auf intensive politische Diskussionen, insbesondere wegen der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump an der CBS News-Redaktion, die Teil von Paramount ist.

Kritik, Bedingungen und politischer Druck

  • Skydance versprach:

    • einen Ombudsmann bei CBS einzusetzen,

    • auf neue DEI-Programme (Diversity, Equity, Inclusion) zu verzichten,

    • und mehr politische Ausgewogenheit im Programmangebot sicherzustellen.

  • FCC-Vorsitzender Brendan Carr, ein bekennender Trump-Unterstützer, bezeichnete diese Zusagen als „notwendig“, um CBS wieder in Einklang mit dem öffentlichen Interesse zu bringen.

  • Besonders brisant: Paramount zahlte kürzlich 16 Millionen Dollar an Trumps zukünftige Präsidentenbibliothek, um einen fragwürdigen Rechtsstreit wegen CBS-News-Berichterstattung zu beenden. Offiziell hat dies nichts mit der Fusionsgenehmigung zu tun – doch einige demokratische Senatoren sprechen von einem „bestechungsähnlichen“ Vorgang.

Folgen für das Programmangebot

  • CBS kündigte kürzlich an, dass „The Late Show with Stephen Colbert“ im Mai 2026 eingestellt wird – offiziell aus finanziellen Gründen. Colbert und andere wie Jon Stewart (Comedy Central) machen öffentlich Witze über den politischen Druck auf ihre Sender.

  • Die Übernahme durch Skydance wirft daher neue Fragen zur Unabhängigkeit journalistischer Medien in den USA auf – insbesondere, wenn politische Einflussnahme Teil der Fusionsbedingungen ist.

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