Tomaten sind seit Jahren ein echter Klassiker in deutschen Küchen – ob frisch im Salat, auf der Pizza oder in Form von Ketchup und passierten Tomaten. Dennoch zeigt eine aktuelle Auswertung des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL): Der Tomatenverbrauch ist zuletzt spürbar gesunken.
Die Zahlen im Überblick
Im Zeitraum April 2023 bis Ende März 2024 hat jede Person in Deutschland durchschnittlich 27,4 Kilogramm Tomaten verzehrt. Das sind 10 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, als der Verbrauch noch bei 30,6 Kilogramm pro Kopf lag.
Die Statistik umfasst nicht nur frische Tomaten, sondern auch verarbeitete Produkte wie:
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Ketchup und Saucen
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Tomatenpüree und -mark
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Konserven und Fertigprodukte
Woran liegt das?
Laut BZL handelt es sich vor allem um normale Verbrauchsschwankungen. Konkrete Gründe können vielfältig sein:
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Preissteigerungen bei frischen Tomaten, z. B. durch Wetterextreme oder höhere Energiekosten im Gewächshausanbau.
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Klimatische Einflüsse: Hitze und Dürre in Südeuropa führten teilweise zu geringeren Erträgen und höheren Preisen.
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Verändertes Konsumverhalten: Mehr Fokus auf Regionalität und saisonales Gemüse kann dazu führen, dass im Winter weniger Tomaten gekauft werden.
Droht eine Trendwende?
Experten sehen aktuell keinen Hinweis auf einen dauerhaften Rückgang. Tomaten bleiben das beliebteste Gemüse in Deutschland, weit vor Gurken oder Karotten. Trotzdem zeigt der Rückgang, wie empfindlich die Nachfrage auf Preise und Verfügbarkeit reagiert.
Fazit
Der Tomatenkonsum schwankt, aber die Liebe zur roten Frucht ist ungebrochen. Langfristig dürfte sie auf den Tellern bleiben – egal ob frisch, getrocknet oder als Soße.