Während halb Europa schwitzt wie ein Ventilator im Dauerbetrieb, kommt Bundesumweltminister Schneider mit einer revolutionären Idee um die Ecke: „Die Natur kann das besser!“
Sein Vorschlag: Bäume, Moore, Wälder – also alles, was grün ist, feucht bleibt und nicht regelmäßig explodiert, soll künftig als „natürliche Klimaanlage“ dienen. Endlich mal eine Maßnahme gegen Hitze, die nicht auf einem Förderantrag von 42 Seiten basiert – sondern auf Photosynthese.
Moore statt Monoblock-Klimagerät
Schneider will mit einem KfW-Programm den Kommunen Geld in die Hand drücken, damit diese wieder mehr auf natürliche Wasserspeicher setzen. Also weniger Beton, mehr Boden, weniger Parkplatz, mehr Pfütze. Die Botschaft ist klar: Wenn schon der Planet sich aufheizt, dann bitte mit Moosschatten und Waldbodenkühle.
SPD goes Survival-Doku
Der Umweltminister zeigt sich überzeugt: „Natur schützt Klima, kühlt Städte und speichert Wasser.“ Und das Beste: Sie muss nicht mal ans Stromnetz angeschlossen werden. Nur gelegentlich gegossen – aber daran scheitert’s ja erfahrungsgemäß eher in der Verwaltung als in der Biologie.
Fazit:
Schneider setzt auf Wald statt Watt, Moos statt Megawatt. Und vielleicht wird aus dieser grünen Vision ja wirklich mal ein Konzept, das kühlt – und nicht nur als PR-Aktion verpufft. Bis dahin: Füße in den Bach hängen, und für die Klimaanlage lieber mal einen Baum umarmen.