Unerwartet klingelt’s in der Kasse: Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im ersten Halbjahr kräftig explodiert – und zwar nicht durch Zauberei, sondern durch ganz alltägliches Bezahlen. Fast 450 Milliarden Euro wanderten ins staatliche Sparschwein. Das Finanzministerium reibt sich verwundert die Augen – und die Hände gleich mit.
Überraschung! Der Steuerzahler zahlt
Das Plus von über acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigt: Wenn Löhne steigen, Preise klettern und alle fleißig rauchen, tanken und konsumieren, freut sich Vater Staat mit. Besonders üppig sprudelten die Quellen bei:
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Lohnsteuer (Danke, Arbeitende!)
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Mehrwertsteuer (Danke, Inflation!)
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Energie- und Tabaksteuer (Danke, Zigarettenraucher und Autofahrer mit schlechtem Gewissen!)
Staat: Jetzt fließt das Geld – aber bitte keine Erwartungen!
Trotz dieses Geldregens mahnt das Bundesfinanzministerium vermutlich bald zur Haushaltsdisziplin, denn: Nur weil 450 Milliarden Euro eingenommen wurden, heißt das noch lange nicht, dass irgendjemand davon besser lebt. Außer vielleicht der Haushaltstitel „Sonstiges“.
Fazit:
Während Bürger an der Supermarktkasse keuchen und an der Zapfsäule beten, freut sich der Staat über ein dickes Steuer-Plus. Oder, wie man im Finanzministerium sagt: „Das Volk stöhnt – wir staunen.“