Ein sommerlicher Partyabend in Los Angeles wurde in den frühen Morgenstunden des Samstags zu einem Albtraum: Vor dem beliebten Club The Vermont Hollywood raste ein Auto in eine Menschenmenge – mindestens 30 Personen wurden verletzt, sieben davon schwer. Der mutmaßliche Fahrer wurde noch am Tatort von Passanten verprügelt und angeschossen, wie die Polizei mitteilte.
🚗 Absichtlich in die Menge gerast?
Der 29-jährige Fernando Ramirez, der zuvor aus dem Club geworfen wurde, soll sich kurze Zeit später ans Steuer seines Wagens gesetzt und absichtlich in eine Gruppe vor dem Eingang gefahren sein. Das Motiv ist bislang unklar, doch laut Polizei gibt es Hinweise auf Vorsatz – unter anderem durch Videoaufnahmen, die zeigen sollen, dass der Fahrer gezielt auf die wartende Menschenmenge zusteuerte.
Neben Clubgästen waren auch ein Taco-Stand, ein Valet-Service und Passanten vor Ort betroffen. Augenzeugen berichten von chaotischen Szenen, Blutlachen auf dem Gehweg und Verletzten, die auf Hilfe warteten. Mindestens ein Verkaufsstand wurde vollständig zerstört.
🧨 Lynchjustiz: Angreifer brutal gestoppt
Nachdem der Wagen zum Stehen kam – offenbar, weil er sich am Hotdog-Stand festgefahren hatte – zerrten Umstehende den Fahrer aus dem Fahrzeug, schlugen ihn und einer eröffnete sogar das Feuer. Der mutmaßliche Schütze soll laut Polizei in einem blauen Trikot vom Tatort geflohen sein. Gesucht wird nach einem Mann mit einer silbernen Revolverwaffe.
Die Polizei nahm Ramirez trotz Schussverletzung am Unfallort fest, er wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass er alkoholisiert war. Ein terroristischer Hintergrund sei nicht erkennbar, so die Behörden.
🚑 Großeinsatz mit über 120 Rettungskräften
124 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Sie versorgten die Opfer direkt vor Ort und brachten viele in umliegende Krankenhäuser. Die Verletzten – darunter 18 Frauen und 12 Männer – waren vor allem im Alter zwischen Mitte 20 und Anfang 30. Viele erlitten Knochenbrüche und Prellungen. Ein Opfer soll ebenfalls durch eine Schussverletzung verletzt worden sein – ob dies im Zusammenhang mit dem Fahrer oder der Gegenwehr steht, ist noch unklar.
🧍„Menschen halfen sich gegenseitig“
Trotz des Chaos lobten die Behörden das hilfsbereite Verhalten der Umstehenden. Viele Besucher hätten Verletzte erstversorgt, bis die Rettungskräfte eintrafen. „Es hätte schlimmer ausgehen können“, sagte Feuerwehrsprecher Erik Scott, der die koordinierte Reaktion von Polizei und Feuerwehr lobte.
🗣️ Bürgermeisterin: „Herzzerreißende Tragödie“
L.A.s Bürgermeisterin Karen Bass äußerte sich betroffen und sprach den Opfern ihre Anteilnahme aus:
„Das ist eine herzzerreißende Tragödie. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Verletzten. Die Stadt tut alles, um diesen Vorfall restlos aufzuklären.“
🕵️ Noch viele offene Fragen
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Warum fuhr Ramirez in die Menge?
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Wer war der Schütze, der den Fahrer verletzte?
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War es ein Akt der Rache, ein Affektdelikt – oder mehr?
Die Polizei bittet um Hinweise und prüft weiter Bildmaterial aus Überwachungskameras und Handys. Klar ist: In Hollywood wird diese Nacht noch lange in Erinnerung bleiben – als blutiger Schockmoment mitten im Partyviertel.