Bei der 14. Etappe der Tour de France ist es am Samstag zu einem Zwischenfall gekommen: Ein Zuschauer wurde offenbar von einem Begleitfahrzeug des Teams INEOS-Grenadiers erfasst und zu Boden gestoßen. Das zeigen TV-Bilder vom Renntag.
Der Vorfall ereignete sich laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters am Col de Peyresourde, einem bekannten Anstieg in den Zentralpyrenäen, etwa 200 Meter unterhalb des Passgipfels. Das Teamfahrzeug befand sich offenbar mittig auf der Straße, als es den am Streckenrand stehenden Zuschauer erfasste.
Über den Gesundheitszustand der betroffenen Person lagen zunächst keine offiziellen Informationen vor. CNN hat Anfragen an das Team INEOS-Grenadiers sowie die Tour-de-France-Organisation gestellt, bislang jedoch keine Stellungnahmen erhalten.
Zuschauer am Streckenrand gehören traditionell zur besonderen Atmosphäre der Tour – gleichzeitig sorgen sie jedoch regelmäßig für gefährliche Situationen. Bereits in früheren Jahren kam es zu Zwischenfällen:
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2023 stürzten mehrere Fahrer, als ein Fan beim Fotografieren zu nah an die Strecke trat.
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2021 verursachte eine Zuschauerin mit einem Pappschild eine Massenkarambolage unter Dutzenden Fahrern.
Sportliches Ergebnis des Tages
Trotz des Zwischenfalls ging das Rennen sportlich weiter: INEOS-Fahrer Thymen Arensman feierte seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France.
Tadej Pogačar baute durch seinen zweiten Platz die Gesamtführung weiter aus und liegt nun erneut vor seinem schärfsten Rivalen Jonas Vingegaard, der Dritter wurde.
Weniger erfreulich verlief die Etappe für Olympiasieger Remco Evenepoel: Der Belgier musste das Rennen nach Problemen am ersten Anstieg der Tagesetappe aufgeben.