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Rückruf wegen Pestizidgehalt: Suntat-Weinblätter könnten gesundheitsschädlich sein

GoranH (CC0), Pixabay

Die beliebten Suntat Weinblätter in der 400-Gramm-Packung stehen aktuell im Fokus einer dringenden Lebensmittelwarnung. Das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Februar 2027 und der Chargennummer LS2602/25 wurde in mehreren Bundesländern verkauft und könnte durch erhöhte Pestizidrückstände ein potenzielles Risiko für die Gesundheit darstellen.

Bei einer behördlichen Kontrolle wurden in dem Produkt Rückstände nachgewiesen, die über den gesetzlich zulässigen Grenzwerten liegen. Laut Einschätzung der Prüfinstanzen kann eine Verbraucherschädigung durch den Verzehr der betroffenen Weinblätter nicht ausgeschlossen werden. Besonders betroffen sein könnten empfindliche Konsumentengruppen wie Kinder, Schwangere oder Menschen mit Vorerkrankungen.

Die aromatischen Weinblätter, die häufig zur Zubereitung mediterraner Spezialitäten wie Dolma oder gefüllten Vorspeisen verwendet werden, stammen vom Inverkehrbringer BLG Kardesler GmbH mit Sitz in Mannheim.

Verbraucherinnen und Verbraucher in folgenden Bundesländern sollten besonders aufmerksam sein:

Baden-Württemberg
Bayern
Hamburg
Hessen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland

Empfohlene Maßnahmen:

Die BLG Kardesler GmbH ruft alle Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, das betroffene Produkt nicht zu verzehren. Stattdessen kann die Ware in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet, auch ohne Vorlage eines Kassenbons.

Kontakt bei Rückfragen:

BLG Kardesler GmbH
Wattstraße 2–10
68199 Mannheim

Diese Warnung wurde am 18. Juli 2025 veröffentlicht. Verbraucher werden gebeten, andere mögliche Käuferinnen und Käufer im privaten Umfeld ebenfalls zu informieren.

Fazit:

Was nach mediterranem Genuss aussah, entpuppt sich im schlimmsten Fall als Risiko für die Gesundheit. Der Rückruf der Suntat-Weinblätter zeigt einmal mehr, wie wichtig sorgfältige Kontrollen und verantwortungsbewusstes Handeln seitens der Hersteller sind. Der vorsorgliche Verzicht auf den Verzehr ist in diesem Fall der sicherste Weg.

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