Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt in einer offiziellen Bekanntmachung vom 10. Juli 2025 vor den Geschäftsaktivitäten der Plattform Monair Bank (Webadresse: https://monairbank.com). Der Anbieter verfügt über keine behördliche Erlaubnis, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Insbesondere darf die Monair Bank keine fremden Gelder zur Verwaltung oder als Einlage entgegennehmen, wie es § 1 Abs. 1 Z 1 des Bankwesengesetzes (BWG) vorschreibt.
Keine Zulassung – hohes Risiko für Anleger
Nach § 4 Abs. 7 BWG ist die FMA verpflichtet, die Öffentlichkeit über Anbieter zu informieren, die Bankgeschäfte ohne Genehmigung anbieten. Im Fall der Monair Bank besteht damit ein hohes Risiko für Anleger, da weder eine gesetzliche Einlagensicherung besteht noch eine behördliche Kontrolle der Geschäftstätigkeit erfolgt.
FMA rät zur besonderen Vorsicht
Anlegerinnen und Anleger sollten laut FMA besonders wachsam sein, wenn:
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ungewöhnlich hohe Renditen versprochen werden,
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kein klarer Unternehmenssitz oder Ansprechpartner angegeben ist,
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Zahlungen auf ausländische Konten geleistet werden sollen,
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das Unternehmen nicht in der FMA-Unternehmensdatenbank aufscheint.
Die FMA empfiehlt, sich vor Investitionen stets zu vergewissern, ob ein Anbieter über die notwendige Konzession oder Zulassung verfügt. Diese Information ist kostenlos über die Unternehmensdatenbank der FMA abrufbar.
Fazit
Die Monair Bank operiert ohne gültige Konzession – und damit illegal im österreichischen Finanzmarkt. Betroffene sollten keine weiteren Zahlungen leisten, die Kommunikation dokumentieren und gegebenenfalls rechtlichen Rat einholen. Verdachtsfälle können bei der FMA oder der Polizei gemeldet werden.
Die Warnung der FMA ist ein klarer Hinweis: Finger weg von nicht zugelassenen Anbietern – es drohen hohe Verluste und keinerlei Schutz.