Die monatelange Albtraum-Suche nach der vermissten deutschen Backpackerin Carolina Wilga scheint ein glückliches Ende zu nehmen: Nach Medienberichten aus Australien wurde die 26-Jährige lebend gefunden. Eine offizielle Bestätigung der Polizei steht zwar noch aus, doch die Behörden gehen davon aus, dass es sich um Wilga handelt.
Die junge Frau war zuletzt am 29. Juni in dem kleinen Ort Beacon nordöstlich von Perth gesehen worden. Danach verlor sich ihre Spur in der endlosen Weite des australischen Outbacks. Erst vor wenigen Tagen hatten Suchtrupps ihren Van in einem abgelegenen Gebiet bei Karroun Hill entdeckt – offenbar mit technischen Problemen liegengeblieben.
Daraufhin hatten die Behörden ihre Suche mit Hubschraubern, Drohnen und Spürhunden intensiviert. Nun scheint die Hoffnung, die viele schon fast aufgegeben hatten, Wirklichkeit geworden zu sein: Carolina Wilga lebt.
Wie es der jungen Frau geht und wie sie so lange in der unwirtlichen Wildnis überleben konnte, ist bislang nicht bekannt. Ihre Familie in Deutschland kann jedoch aufatmen – die wochenlange Ungewissheit um ihre Tochter findet nun offenbar ein gutes Ende.
Die Polizei will in Kürze weitere Details bekannt geben. Bis dahin bleibt die Erleichterung: Manchmal endet selbst eine Spur, die in der Weite zu verschwinden drohte, mit einer Rückkehr ins Leben.