Während Zentraltexas in den Fluten versinkt und das Land um mehr als 110 Todesopfer trauert – darunter mindestens 27 Kinder und Betreuerinnen des traditionsreichen Mädchencamps „Camp Mystic“ – fand Jenna Bush Hager, TV-Moderatorin und Tochter des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush, bewegende Worte.
Live in ihrer Morgensendung „Today with Jenna and Friends“ erklärte sie am 7. Juli: „Unsere Herzen sind schwer, wenn wir an meine Heimat Texas denken.“ Besonders emotional wurde es, als sie vom „spirituellen Ort“ Camp Mystic sprach – einem fast 100 Jahre alten christlichen Mädchenlager, in dem einst ihre Mutter Laura Bush als Betreuerin tätig war.
„Es ist ein Ort, an dem Mädchen zu Frauen wurden“, so Bush Hager mit ernstem Blick und sorgsam abgestimmtem Make-up. Sie selbst habe gerade erst ihre eigenen Kinder zu einem anderen Camp in Texas gebracht – eine Busfahrt mit Abschiedstränen, wie sie sagte. Als Mutter sei es schwer, „die Kinder loszulassen – in der Hoffnung auf Freude, aber in der Angst vor Schmerz“.
Auch Ex-NBA-Star Dwyane Wade, ihr Co-Moderator, nickte zustimmend: „Wir schicken unsere Kinder an Orte, die sicher sein sollen – Orte des Wachstums. Aber Tragödien machen vor keinem Zaun halt.“
Neben ihrer persönlichen Betroffenheit lobte Bush Hager die Hilfsbereitschaft in Texas. „Texaner haben diese besondere Großzügigkeit. Die Geschichten, die ich hörte, waren wunderschön und herzzerreißend zugleich.“
Wer helfen will, so der Appell der Moderatorin, solle sich an das Amerikanische Rote Kreuz wenden.