Der grausame Tod des Polizeihundes Bruno hat in Italien eine Welle der Entrüstung ausgelöst. Der siebenjährige Vierbeiner, treuer Begleiter und ausgebildeter Schutzhund, wurde am Freitagmorgen leblos in seiner Hütte entdeckt – vergiftet mit einem abscheulichen Köder, der mit Nägeln gespickt war.
Arcangelo Caressa, Brunos Trainer und Hundeführer, konnte seine Fassungslosigkeit kaum verbergen. Auf sozialen Medien machte er seiner Wut Luft: „Findet den Täter, bevor ich es tue!“ schrieb er in einem emotionalen Post, der innerhalb kürzester Zeit tausendfach geteilt wurde. Der erfahrene Hundeführer ist bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz gegen illegale Hundekämpfe – und genau darin sieht er auch das Motiv für die hinterhältige Tat.
„Bruno war nicht nur ein Polizeihund, er war Familie“, sagte Caressa weiter. „Sein Tod ist eine Warnung an mich, weil ich den kriminellen Sumpf der Hundekämpfe trockenlegen will.“
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und verspricht, den Täter mit aller Härte zu verfolgen. Auch aus der Politik kamen entsetzte Reaktionen: Abgeordnete fordern schärfere Strafen für Tierquälerei und mehr Schutz für Tiere, die im Dienst des Staates stehen.
Bruno war in seiner Karriere an zahlreichen Einsätzen beteiligt und hatte mehrfach dabei geholfen, Tierquäler und illegale Züchter zu überführen. Nun wird der tapfere Vierbeiner in ganz Italien als stiller Held geehrt – Kerzen, Blumen und handgeschriebene Briefe zieren die Hundehütte, in der er gefunden wurde.
Für Arcangelo Caressa ist klar: „Bruno hat sein Leben für die Rettung anderer Hunde gegeben. Ich werde dafür sorgen, dass er nicht umsonst gestorben ist.“
Die Ermittlungen laufen – und Italien trauert um einen Hund, der vielen Menschen Mut machte und für viele andere Fellnasen Hoffnung bedeutete.