Dark Mode Light Mode

Strikteres Rauchverbot bei der Harzer Schmalspurbahn: Bußgeld steigt auf 250 Euro

ChristophMeinersmann (CC0), Pixabay

Ab dem 1. Juli 2025 verschärft die Harzer Schmalspurbahn GmbH (HSB) ihre Regeln zur Durchsetzung des Rauchverbots deutlich. Wer künftig an den Bahnsteigen oder in den Zügen der beliebten Schmalspurbahn gegen das Rauchverbot verstößt, muss mit einem deutlich höheren Bußgeld rechnen. Die Strafe steigt von bislang 60 Euro auf nunmehr 250 Euro. Das Verbot umfasst nicht nur klassische Tabakprodukte, sondern auch E-Zigaretten, sogenannte Vapes und verwandte Produkte.

Klares Signal für mehr Rücksicht und Sicherheit

Mit dieser Maßnahme reagiert die HSB auf wiederholte Verstöße gegen das bestehende Rauchverbot. Die Bahn möchte mit der drastischen Erhöhung des Bußgeldes ein deutliches Signal setzen – für mehr Rücksichtnahme auf Mitreisende und den Schutz besonders empfindlicher Fahrgäste, darunter Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Atemwegserkrankungen. Auch der Brandschutz spielt auf den oft hölzernen Bahnsteigen und in den historischen Zügen eine große Rolle.

„Wir haben in der Vergangenheit leider immer wieder beobachten müssen, dass sich Fahrgäste über das Rauchverbot hinwegsetzen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Man sei sich der Verantwortung für ein sicheres und angenehmes Reiseerlebnis bewusst und setze deshalb künftig auf eine Null-Toleranz-Strategie.

Strenge Kontrolle durch Personal und Sicherheitsdienste

Die Einhaltung des Rauchverbots wird ab sofort stärker überwacht. Zugbegleiter, Bahnhofspersonal und eingesetzte Sicherheitskräfte sind angehalten, Verstöße konsequent zu ahnden. Die HSB verweist dabei auf ihr Hausrecht und die allgemeine Beförderungsbedingungen, die ein Rauchverbot klar regeln. Fahrgäste, die sich nicht daran halten, müssen nicht nur mit einem Bußgeld rechnen, sondern im Wiederholungsfall auch mit einem Beförderungsausschluss.

Wichtiger Schritt zur Qualitätssicherung

Die Harzer Schmalspurbahn ist eine der wichtigsten touristischen Attraktionen der Region und transportiert jedes Jahr mehrere hunderttausend Fahrgäste – sowohl Eisenbahnliebhaber als auch Wanderer, Familien und Urlauber. Mit dem Schritt will das Unternehmen die Qualität des Reiseangebots weiter verbessern und die Attraktivität der traditionsreichen Dampfbahn langfristig sichern.

„Der Harz ist eine einzigartige Naturlandschaft – und unsere Züge gehören zur kulturellen Identität der Region. Wir möchten, dass unsere Fahrgäste diese besondere Reise möglichst ungestört und in angenehmer Atmosphäre genießen können“, so ein Sprecher der HSB.

Weitere Informationen zum Rauchverbot und zur neuen Bußgeldregelung finden Fahrgäste auf der Website der Harzer Schmalspurbahnen.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

„Love Island USA“ Staffel 7: Neue Paare, gebrochene Herzen und virale Szenen nach Casa Amor

Next Post

Zehn Jahre Mietpreisbremse – Hoffnungsträger mit Konstruktionsfehlern