Ein tragisches Wochenende auf Deutschlands Straßen: Gleich zwei tödliche Unfälle mit brennenden Autos erschütterten am Samstagmorgen Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Eckernförde: Fahrer verbrennt in Audi R8
Bei Eckernförde (Schleswig-Holstein) kam ein 37-jähriger Mann ums Leben, als sein Supersportwagen vom Typ Audi R8 bei hoher Geschwindigkeit von der Bundesstraße 76 abkam. In einer leichten Rechtskurve verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit großer Wucht gegen zwei Bäume.
Der mindestens 540 PS starke Sportwagen ging sofort in Flammen auf. Als Feuerwehr und Polizei kurz nach dem Notruf einer Zeugin um 4.52 Uhr am Unfallort eintrafen, stand der Wagen bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den toten Fahrer hinter dem Steuer bergen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Die B 76 wurde vollständig gesperrt. Ein Gutachter untersucht die Unfallstelle, um die genaue Ursache zu klären.
A 31 bei Meppen: Fahrer stirbt bei Pkw-Brand
Fast zeitgleich kam es auf der A 31 bei Meppen (Landkreis Emsland, Niedersachsen) zu einem ähnlichen Unglück. Dort verlor ein Fahrer beim Überholen die Kontrolle über sein Auto, kam von der Fahrbahn ab – und der Wagen fing sofort Feuer.
Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht mehr befreien. Er starb in den Flammen. Das Feuer griff zudem auf ein angrenzendes Waldstück über. Die A 31 blieb in Richtung Süden im Bereich Meppen gesperrt, während Gutachter und Polizei die Unfallursache untersuchen.
Tragische Bilanz
Beide Unglücke zeigen erneut, wie schnell überhöhte Geschwindigkeit, schwierige Wetterverhältnisse oder kleine Fahrfehler bei leistungsstarken Fahrzeugen fatale Folgen haben können. Für die Einsatzkräfte vor Ort waren die Bilder verstörend – selbst erfahrene Polizisten und Feuerwehrleute mussten laut eigenen Angaben den Blick abwenden.
Die Ermittlungen zu beiden Unfällen laufen noch.