Im Pariser Vorort Clichy hat eine Fahrschullehrerin für einen besonders skandalösen Verkehrsverstoß gesorgt: Die 27-Jährige raste mit 132 km/h durch eine 50er-Zone – in einem offiziell als Fahrschulauto gekennzeichneten Wagen. Ein Fahrschüler war zum Zeitpunkt der Fahrt nicht an Bord.
Die Polizei stoppte die Raserin auf einer Uferstraße der Seine. Wie bei gravierenden Geschwindigkeitsüberschreitungen üblich, musste sich die Frau einem Drogentest unterziehen – mit eindeutigem Ergebnis: positiv auf Cannabis.
Doch damit nicht genug: In der Handtasche der Frau fanden die Beamten auch mehrere Gramm der Droge. „Sie hatte Cannabis geraucht und trug weiteres mit sich“, teilte die Polizei mit.
Gegen die Fahrschullehrerin wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Drogeneinfluss und Drogenbesitzes ermittelt. Neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen dürfte auch ihre berufliche Zulassung auf dem Spiel stehen – ein besonders brisanter Fall, gerade weil sie eigentlich für die Verkehrserziehung verantwortlich ist.