Die Unfalltragödie von Hürth hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Elf Tage nach dem schweren Verkehrsunfall mit einer Kindergruppe ist nun auch der 25-jährige Kinderbetreuer im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen, wie die Polizei mitteilte. Bereits zwei Tage nach dem Unglück war ein zehnjähriges Mädchen an den Folgen des Unfalls gestorben.
Der schreckliche Vorfall ereignete sich, als eine Gruppe von Grundschülern gemeinsam mit ihren Betreuern eine Straße an einer Fußgängerampel überquerte. Nach ersten Ermittlungen soll ein 20-jähriger Autofahrer eine rote Ampel missachtet und die Kindergruppe frontal erfasst haben.
Neben den beiden Todesopfern erlitten ein weiterer Betreuer sowie vier Kinder leichte Verletzungen. Die Ermittlungen gegen den jungen Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs dauern an.
Der tragische Unfall hat in Hürth und darüber hinaus große Betroffenheit ausgelöst. Angehörige, Mitschüler und Lehrkräfte stehen unter Schock. Trauer- und Gedenkveranstaltungen wurden bereits organisiert, um den Opfern und ihren Familien Beistand zu leisten.