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Krieg im Nahen Osten treibt Spritpreise in die Höhe: ADAC erwartet weitere Anstiege

planet_fox (CC0), Pixabay

Der anhaltende Konflikt zwischen Israel und dem Iran zeigt zunehmend Auswirkungen auf die deutschen Tankstellen. Die Preise für Benzin und Diesel sind am Samstagmorgen erneut gestiegen. Nach aktuellen Angaben des ADAC kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt 1,740 Euro. Für Diesel mussten Autofahrer 1,630 Euro pro Liter zahlen. Noch am Vortag lagen die Preise bei E10 etwa 5 Cent und bei Diesel sogar 6 Cent niedriger.

Zwar fällt der Anstieg bislang noch moderat aus, doch der Trend ist laut ADAC klar: Die kriegsbedingt gestiegenen Ölpreise wirken sich spürbar auf die Spritkosten aus. „Tendenziell wird es wohl weiter nach oben gehen“, prognostiziert der Automobilclub.

Der Nahost-Konflikt verschärft die Unsicherheit an den internationalen Rohstoffmärkten. Händler befürchten mögliche Engpässe bei der Versorgung und spekulieren auf steigende Ölpreise, was sich unmittelbar auf die Verbraucherpreise für Benzin und Diesel durchschlägt.

Autofahrer in Deutschland müssen sich daher auf weiter steigende Preise an den Zapfsäulen einstellen. Wie stark der Konflikt die Öl- und Treibstoffmärkte letztlich beeinflussen wird, hängt maßgeblich von der weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten ab.

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