Wer glaubt, die USA hätten nur Grand Canyon, Yellowstone und Yosemite zu bieten, liegt weit daneben. USA TODAY hat in einem neuen Projekt die „Most Treasured Views“ vorgestellt – spektakuläre Landschaften, die oft übersehen werden, aber zu den eindrucksvollsten Naturplätzen des Landes zählen. Hier sind 12 der schönsten, aber weniger bekannten Naturwunder Amerikas:
1. Glacier Bay National Park, Alaska
Ein eiskaltes Paradies: Riesige Gletscher kalben ins Meer, Wale durchbrechen die Oberfläche – und das alles eingebettet in schneebedeckte Berge und tiefe Fjorde. Nur per Boot oder Flugzeug erreichbar, ist dieser Ort ein echtes Abenteuerziel.
2. Horseshoe Bend, Arizona
Ein hufeisenförmiger Flusslauf des Colorado River, eingebettet in rötliche Sandsteinformationen – dieses Naturwunder bei Page, Arizona, ist weniger überlaufen als der Grand Canyon, aber genauso spektakulär.
3. Great Sand Dunes National Park, Colorado
Die höchsten Sanddünen Nordamerikas und einer der besten Orte zum Sternegucken: Dieser Park ist sowohl tagsüber als auch nachts ein Erlebnis. Und das mitten in den Rocky Mountains!
4. Gordon’s Pond Trail, Delaware
Küstencharme, Vogelparadies und barrierefreier Weg: Dieser flache Trail bietet spektakuläre Natur mit Aussicht auf Reiher, Schneeregenpfeifer und andere Küstenvögel – perfekt für gemütliche Spaziergänge oder Radtouren.
5. Driftwood Beach, Jekyll Island, Georgia
Eine Geisterlandschaft aus verwittertem Treibholz und knorrigen Baumgerippen – vom Meer geschaffen, wirkt diese Szenerie fast wie eine Natur-Skulpturengalerie. Ein Fotoparadies!
6. Haleakalā Nationalpark, Hawaii (Maui)
Ein erloschener Vulkan, der über den Wolken schwebt: Besonders beliebt zum Sonnenaufgang, wenn das Licht den Himmel in Gold und Rosa taucht. Auch Wanderungen durch surreale Lavafelder sind möglich.
7. Sawtooth Mountains, Idaho
Ein Geheimtipp für Outdoor-Enthusiasten: Über 700 Meilen Wanderwege, 300 Bergseen und mehr als 40 Gipfel – hier findet jeder Naturliebhaber sein ganz persönliches Bergabenteuer.
8. Flint Hills, Kansas
Endlose Prärie wie aus dem Wilden Westen: Die Flint Hills bieten Wellen aus hohem Gras, das im Wind tanzt – besonders magisch während der Frühjahrs-Feuer, wenn alte Pflanzen verbrannt werden, um Platz für neues Leben zu schaffen.
9. Annapolis Rock, Maryland
Ein Hotspot am Appalachian Trail: Diese Aussicht zählt zu den schönsten im Bundesstaat und ziert sogar eine offizielle US-Briefmarke. Der Ausblick über grüne Hügel und Täler ist den Aufstieg definitiv wert.
10. Shiprock, New Mexico
Ein monumentaler Monolith, tief verwurzelt in der Kultur der Navajo Nation. Der 2.100 Meter hohe Fels war schon Kulisse in Filmen – ein spiritueller und geologischer Fixpunkt des amerikanischen Südwestens.
11. Crater Lake Nationalpark, Oregon
Ein explodierter Vulkan, heute gefüllt mit glasklarem Wasser – und gleichzeitig der tiefste See der USA. Die Kulisse ist spektakulär, aber die Saison kurz: Besuche zwischen Juli und September lohnen sich besonders.
12. Badlands Nationalpark, South Dakota
Wie von einem anderen Planeten: Scharfkantige Gesteinsformationen, farbige Schichten und eine surreale, fast außerirdische Landschaft prägen diesen unterschätzten Nationalpark. Besonders eindrucksvoll bei Sonnenauf- und -untergang.
Fazit:
Diese Orte zeigen: Die Naturwunder der USA sind nicht nur groß, laut und überfüllt – sie sind oft leise, abgeschieden und gerade deshalb besonders eindrucksvoll. Wer das Land wirklich entdecken will, sollte sich abseits der Hauptattraktionen bewegen. Diese 12 versteckten Schätze sind ein guter Anfang.