Inmitten aktueller Diskussionen um die zunehmende Belastung der Sicherheitskräfte meldet sich Bundespolizeipräsident Dieter Romann mit klaren Worten zu Wort – und setzt ein deutliches Zeichen für die Handlungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Bundespolizei. In einem Interview mit der Bild am Sonntag widersprach Romann entschieden der Kritik der Polizeigewerkschaften, die angesichts der verstärkten Grenzkontrollen eine Überlastung der Beamten befürchten.
„Warum sollte die Bundespolizei heute mit rund 56.000 Mitarbeitern nicht das schaffen, was wir früher mit 10.000 oder mit 30.000 Beamten geschafft haben?“, entgegnete Romann und betonte damit die enorme personelle Entwicklung seiner Behörde. Die Aussage unterstreicht nicht nur die gewachsene Kapazität der Bundespolizei, sondern auch das Vertrauen des Präsidenten in die Leistungsfähigkeit seiner Einsatzkräfte.
Aktuell sind laut Romann zwischen 13.000 und 14.000 Bundespolizistinnen und -polizisten an den deutschen Grenzen im Einsatz – ein klares Signal für die Priorität, die dem Schutz der Außengrenzen beigemessen wird. Dabei betonte er ausdrücklich, dass dieser verstärkte Einsatz nicht zulasten anderer sicherheitsrelevanter Aufgabenbereiche gehe: „Aus anderen Einsatzgebieten wird kein Personal abgezogen.“
Romanns Ausführungen zeichnen das Bild einer Bundespolizei, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist und zugleich flexibel, effizient und strategisch auf aktuelle Herausforderungen reagiert. Mit seiner Aussage stellt sich der Präsident nicht nur vor seine Mitarbeiter, sondern stärkt auch das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Handlungsfähigkeit staatlicher Institutionen – gerade in Zeiten wachsender internationaler Herausforderungen und gestiegener sicherheitspolitischer Anforderungen.
Der Appell des Bundespolizeipräsidenten ist klar: Mit Professionalität, moderner Struktur und personeller Stärke ist die Bundespolizei bereit, ihre Aufgaben mit Nachdruck und Verlässlichkeit zu erfüllen – zum Schutz der Grenzen und der inneren Sicherheit Deutschlands.