Der Sommer steht vor der Tür, und laut aktuellen Prognosen dürfte es ein außergewöhnlich heißer werden. Ab dem 1. Juni beginnt offiziell der meteorologische Sommer – und mit ihm eine Phase überdurchschnittlich hoher Temperaturen in den gesamten USA. Dies berichtet die Climate Prediction Center der US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration).
Flächendeckend heiß: Keine Region bleibt verschont
„Die Modellberechnungen zeigen fast überall in den USA deutlich überdurchschnittliche Temperaturen für die kommenden drei Monate“, erklärte Johnna Infanti von der NOAA gegenüber USA TODAY. Auch für große Teile Alaskas wird ein ungewöhnlich warmer Sommer prognostiziert. Keine Region der USA wird laut Vorhersage kühler als im langjährigen Durchschnitt ausfallen.
Besonders betroffen sein dürften:
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der Westen und Südwesten der USA,
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Florida,
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sowie der Nordosten, einschließlich Neuengland.
Folgen: Höhere Kosten, Gesundheitsrisiken, Waldbrände
Die Auswirkungen dieses Hitzesommers könnten erheblich sein:
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Klimakosten: Haushalte müssen sich auf höhere Stromrechnungen durch den gesteigerten Einsatz von Klimaanlagen einstellen.
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Gesundheit: Extreme Hitze ist laut Experten tödlicher als Überschwemmungen, Tornados oder Wirbelstürme.
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Waldbrandgefahr: Besonders im Südosten, in Zentraltexas, Kalifornien und im Nordwesten besteht bereits im Juni ein erhöhtes Brandrisiko. Im Juli und August verlagert sich das Risiko auf Hawaii, die Südlichen Plains und Teile des Westens.
Regen und Dürre: Ein gemischtes Bild
In vielen Regionen wird es nicht nur heiß, sondern auch trocken bleiben. Der Nordwesten, die Rocky Mountains und die Great Plains müssen mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen und anhaltender Dürre rechnen. Im Osten dagegen ist eine feuchtere Wetterlage zu erwarten, was für Dürrelinderung ab Mitte Juni sorgen könnte.
Rauch aus Kanada belastet US-Luftqualität
Zusätzlich zur Hitzebelastung droht schlechtere Luftqualität durch kanadische Waldbrände. Meteorologen warnen, dass Rauch aus dem Norden vor allem im Nordwesten und dem Zentrum der USA die Luftqualität den Sommer über stark beeinträchtigen könnte – mit möglichen Gesundheitsrisiken für empfindliche Bevölkerungsgruppen.
Fazit: Der Sommer 2025 wird laut Experten „überwältigend überdurchschnittlich heiß“. Bürger sollten sich frühzeitig auf die Hitzewelle vorbereiten, Klimaanlagen warten lassen, ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und regelmäßig lokale Wetterwarnungen beachten.