Nach der Messerattacke auf einen zwölfjährigen Schüler an einer Berliner Grundschule ist der mutmaßliche Täter – ein 13-jähriger Junge – weiterhin auf der Flucht. Die Polizei fahndet inzwischen bundesweit nach dem Jugendlichen. Noch ist unklar, ob es zu einer Öffentlichkeitsfahndung kommen wird. Eine Entscheidung dazu stehe noch aus, teilte ein Sprecher der Berliner Polizei mit.
Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass es sich bei dem Gesuchten um einen Einzeltäter handelt. Die Familie des Jungen kooperiert laut Polizei eng mit den Behörden. Unter anderem habe sie Kleidungsstücke zur Verfügung gestellt, damit speziell ausgebildete Spürhunde die Fährte aufnehmen können.
Hintergründe zur Tat, die sich auf dem Schulgelände ereignet haben soll, sind bislang nicht offiziell bestätigt worden. Auch zum Gesundheitszustand des verletzten Zwölfjährigen gibt es derzeit keine neuen Informationen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Der Fall sorgt in Berlin und darüber hinaus für große Betroffenheit – insbesondere angesichts des jungen Alters des Tatverdächtigen und des Opfers. Schulen, Eltern und Politik diskutieren nun erneut über Gewaltprävention und Sicherheitskonzepte an Bildungseinrichtungen.