Der Lausitzer Energieversorger Leag geht neue Wege beim Schutz seiner Industrieanlagen: Autonome Drohnen sollen künftig über die weitläufigen Betriebsgelände fliegen und Diebstahl sowie Vandalismus frühzeitig erkennen. Das teilte das Unternehmen jetzt mit.
Kupfer und Diesel im Visier von Kriminellen
Hintergrund der Maßnahme ist eine zunehmende Zahl von Diebstählen auf dem Gelände des Energieerzeugers. Besonders begehrt bei den Tätern: Kupferkabel und Dieselkraftstoff – beides wertvolle Rohstoffe, die sich leicht weiterverkaufen lassen. Die Leag will mit der Drohnentechnik schneller reagieren und potenzielle Täter abschrecken.
Autonom und rund um die Uhr
Die Drohnen sollen selbstständig Patrouillenflüge absolvieren und dabei mithilfe von Sensoren und Kameratechnik auffällige Bewegungen oder unbefugte Personen erkennen. Wird etwas Verdächtiges festgestellt, kann das Sicherheitspersonal in Echtzeit informiert werden. Auch der Einsatz bei Nacht ist vorgesehen – ausgestattet mit Wärmebildkameras sind die Fluggeräte auch im Dunkeln einsatzfähig.
Digitalisierung trifft Sicherheitskonzept
Mit dem Drohneneinsatz setzt Leag ein Zeichen für die Verknüpfung von Digitalisierung und Werkschutz. Die Maßnahme soll nicht nur Schäden verhindern, sondern auch Einsatzkräfte entlasten und die Überwachung großer Flächen effizienter machen.
Fazit:
In Zeiten steigender Rohstoffpreise und wachsender Sicherheitsbedenken setzt die Leag auf moderne Technik als präventive Maßnahme – ein Modell, das in der Industrie Schule machen könnte.