Anlässlich des Tages der Kinderbetreuung hat Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf die Arbeit des pädagogischen Personals in Kindertageseinrichtungen gewürdigt. In Bayern betreuen derzeit mehr als 124.000 Fachkräfte rund 630.000 Kinder – eine Entwicklung, die das Familienministerium als beispiellos bezeichnet.
„In unseren Kitas wird jeden Tag hervorragende Bildungsarbeit geleistet“, sagte Scharf am Montag. Das Engagement der Mitarbeitenden sei nicht nur Grundlage für eine verlässliche Betreuung, sondern auch ein entscheidender Beitrag zur frühkindlichen Bildung und zur Chancengerechtigkeit.
Personalzahl fast verdoppelt seit 2011
Seit 2011 ist die Zahl der Beschäftigten in bayerischen Kindertageseinrichtungen um 95 Prozent gestiegen – ein enormer Zuwachs, der laut Ministerium Ausdruck der politischen Investitionen in den frühkindlichen Bildungsbereich sei. Derzeit gibt es in Bayern knapp 11.000 staatlich geförderte Einrichtungen, die von der öffentlichen Hand und freien Trägern betrieben werden.
Qualität durch Qualifikation
Scharf betonte, dass qualifiziertes Personal der Schlüssel zu hochwertiger Bildung in der frühen Kindheit sei – und bleibe. Gleichzeitig räumte sie ein, dass der Fachkräftemangel eine anhaltende Herausforderung darstelle. Um dem entgegenzuwirken, setze die Staatsregierung auf Ausbildungsförderung, berufsbegleitende Qualifizierung und bessere Arbeitsbedingungen.
Ein Dank an die Alltagshelden
Zum Tag der Kinderbetreuung dankte die Ministerin den Kita-Mitarbeitenden ausdrücklich für ihren täglichen Einsatz. „Sie begleiten Kinder auf ihrem Weg ins Leben – mit Herz, Verantwortung und Fachwissen. Dafür verdienen sie unsere höchste Anerkennung.“