Ford hat im April 2025 ein deutliches Absatzplus in den USA erzielt: Die Verkaufszahlen stiegen um 16 % auf 208.675 Fahrzeuge, wie der Konzern am 1. Mai mitteilte. Besonders stark war die Nachfrage nach Pickups – rund die Hälfte aller verkauften Fahrzeuge entfiel auf diese Kategorie.
Gründe für den Verkaufsboom:
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Mitarbeiterpreise für alle Kunden: Seit dem 3. April bietet Ford seinen gesamten Fahrzeugbestand zu vergünstigten Preisen an – ursprünglich als kurzfristige Aktion gedacht, nun verlängert bis zum 4. Juli.
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Angst vor Importzöllen: Viele Kunden vermuten steigende Preise durch neue Zölle, die Präsident Trump angekündigt hat. Deshalb kaufen sie gezielt jetzt.
Highlights im Detail:
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Pickups: 116.955 verkaufte Fahrzeuge (↑ 19 %)
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F-Series: 72.765 Einheiten (↑ 13 %)
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Maverick: 20.183 (↑ 67 %) – Rekordwert
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Ranger: 7.006 (↑ 62 %)
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SUVs: 75.183 verkaufte Fahrzeuge (↑ 10 %)
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Bronco Sport: 11.886 (↑ 55 %)
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Bronco: 14.400 (↑ 73 %)
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Explorer: 20.989 (↑ 9 %)
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Elektrifizierte Fahrzeuge (inkl. Hybride): 28.190 Einheiten (↑ 8,4 %)
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ABER: Reine Elektrofahrzeuge (F-150 Lightning, Mach-E, E-Transit) verzeichnen rückläufige Verkäufe – teils durch Lagerengpässe während des Modellwechsels.
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Luxusmarke Lincoln boomt:
Die Luxusmarke Lincoln steigerte ihre Verkäufe im April um beeindruckende 40 % auf 11.615 Fahrzeuge, vor allem durch die SUVs Nautilus und Aviator.
Blick auf den Wettbewerb:
Auch General Motors meldete stark gestiegene April-Zahlen: 267.051 Fahrzeuge wurden verkauft, ein Plus von 20 %. Besonders gefragt waren Chevrolet Silverado und GMC Sierra Pickups.
Ausblick:
Ford-CEO Jim Farley bleibt trotz politischer Unsicherheiten optimistisch:
„Vielleicht sind wir erst im ersten oder zweiten Inning eines neun-Inning-Spiels. Aber bisher sind die Einnahmen stark.“
Farley kündigte zudem an, dass die Ergebnisse im bevorstehenden Quartalsbericht den positiven Trend widerspiegeln würden.
Fazit:
Ford profitiert derzeit von einer Kombination aus attraktiven Preisen und der Sorge der Verbraucher vor steigenden Kosten durch Importzölle. Das Pickup-Segment boomt, während der Absatz bei E-Modellen aufgrund von Umstellungen kurzfristig rückläufig ist. Mit neuer Ware in den Autohäusern erwartet Ford einen starken Mai.