Ein Junggesellenabschied in Dresden ist gründlich aus dem Ruder gelaufen – und hat für ordentlich Wirbel gesorgt. Zwei maskierte Männer zerrten am Samstagabend einen 38-Jährigen auf einem Parkplatz in ein Auto und brausten davon. Mehrere schockierte Zeugen riefen die Polizei.
Was wie eine Szene aus einem schlechten Krimi klang, löste einen Großeinsatz aus: Hubschrauber, Streifenwagen, Großfahndung – die ganze Palette.
Stunden später dann die Auflösung: Der vermeintliche Entführte feierte quietschfidel mit seinen fünf „Kidnappern“ in Radebeul seinen Junggesellenabschied. Statt Panik gab’s Bier und Partyhüte.
Weniger feierlich dürfte allerdings das Nachspiel werden: Die Polizei ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens – und die Rechnung für den Polizeieinsatz könnte noch auf dem Geschenketisch landen. Vielleicht nächstes Mal doch lieber nur eine Torte und ein paar lustige Hüte?