Viele Verbraucher:innen zahlen Monat für Monat unnötig viel für ihr Girokonto – sei es durch hohe Grundgebühren, teure Buchungen oder zusätzliche Kosten für Giro- und Kreditkarten. Bis zu 15 Euro oder mehr können sich so monatlich vom eigenen Budget verabschieden, ohne dass man es bewusst merkt. Wer hier vergleicht und den Wechsel wagt, kann bares Geld sparen und von besseren Konditionen profitieren.
Warum ein Kontowechsel lohnt
Auch wenn der Gedanke an einen Kontowechsel zunächst abschreckend wirken mag – der Aufwand hält sich mittlerweile in Grenzen. Denn sowohl Ihre alte als auch Ihre neue Bank sind gesetzlich verpflichtet, Sie beim Wechsel zu unterstützen. Dank dieser Kontowechselhilfe wird der Umzug Ihres Zahlungsverkehrs deutlich einfacher. Und finanziell lohnt es sich fast immer: Viele Direktbanken und auch einige Filialbanken bieten günstigere oder gar kostenlose Girokonten an – oft inklusive moderner Zusatzservices.
Gerade in Zeiten, in denen jede Ausgabe zählt, sollten Sie nicht zögern: Ein regelmäßiger Preisvergleich von Kontoführungsgebühren und Serviceleistungen ist bares Geld wert.
Was ist Ihnen bei Ihrer neuen Bank wichtig?
Bevor Sie den Wechsel einleiten, sollten Sie sich einige grundlegende Fragen stellen:
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Legen Sie Wert auf den persönlichen Kontakt in einer Filiale?
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Oder reicht Ihnen eine flexible Kontoführung per Internet und App?
Wer Bankgeschäfte am liebsten online erledigt, fährt meist günstiger mit einem Konto bei einer Direktbank. Wer dagegen lieber einen persönlichen Ansprechpartner schätzt, sollte eine Bank mit Filialnetz wählen.
Besonders wichtig: Achten Sie auf kostenfreie Bargeldabhebungen – sowohl regional als auch im Ausland. Immer mehr Banken ermöglichen ihren Kund:innen, weltweit kostenlos Bargeld zu beziehen. Auch mögliche Gebühren fürs Bezahlen mit Giro- oder Kreditkarte sollten Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.
So finden Sie das perfekte Girokonto
Unsere Empfehlung: Nutzen Sie eine Checkliste, um Ihre Prioritäten festzulegen und verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Niedrige Kontoführungsgebühren sind wichtig – aber auch versteckte Kosten, wie ein erforderlicher Mindestgeldeingang oder Gebühren für Ersatzkarten, sollten Sie im Blick behalten.
Vergleichen Sie Angebote verschiedener Banken sorgfältig und lassen Sie sich Zeit bei Ihrer Entscheidung. Ein guter Vergleich spart Ihnen später Ärger und unnötige Ausgaben.
Schritt für Schritt zum neuen Konto
Haben Sie sich für ein neues Girokonto entschieden, läuft der Wechsel in wenigen Schritten ab:
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Neues Konto eröffnen: Hierfür benötigen Sie meist eine Gehaltsbescheinigung sowie Ihren Personalausweis oder Reisepass. Bei Direktbanken erfolgt die Legitimation bequem per Postident oder Video-Ident-Verfahren.
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Zahlungspartner informieren: Arbeitgeber, Vermieter, Versicherungen, Stromanbieter – alle, die Geld von oder auf Ihr Konto überweisen, müssen über Ihre neue Kontoverbindung informiert werden.
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Daueraufträge und Lastschriften umstellen: Neue Daueraufträge einrichten, alte kündigen.
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Altes Konto löschen: Erst wenn alle Buchungen sicher über das neue Konto laufen, sollten Sie das alte Konto kündigen.
Zur Unterstützung finden Sie zahlreiche Musterbriefe, die Ihnen das Kündigen des alten Kontos und das Informieren Ihrer Vertragspartner erleichtern. So sparen Sie sich viel Schreibarbeit und vermeiden Fehler.
Was tun, wenn die alte Bank schnell kündigt?
Manchmal reagieren Banken auf eine Kontokündigung schneller als erwartet. Plötzlich ist der Zugriff auf Online-Banking gesperrt oder Bargeldabhebungen sind nicht mehr möglich. Um auf der sicheren Seite zu sein:
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Eröffnen Sie Ihr neues Konto, bevor Sie das alte kündigen.
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Lassen Sie beide Konten etwa drei Monate parallel laufen.
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Halten Sie auf dem alten Konto noch einen kleinen Geldbetrag bereit.
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Laden Sie rechtzeitig Kontoauszüge und wichtige Dokumente herunter, da nach der Schließung zusätzliche Kosten für Kopien entstehen können.
Fazit:
Ein Girokontowechsel ist heute einfacher denn je – und der finanzielle Vorteil kann erheblich sein. Wer hohe Gebühren, schlechten Service oder unübersichtliche Preisstrukturen nicht länger akzeptieren will, sollte nicht zögern: Trauen Sie sich, vergleichen Sie gründlich und wechseln Sie zu einem Anbieter, der besser zu Ihren Bedürfnissen passt!