Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland erreicht neue Höhen: Zum Jahresende 2024 summierte es sich auf beeindruckende 9.050 Milliarden Euro, wie die Bundesbank mitteilte. Damit wurde erneut ein Rekordwert aufgestellt – ein Zuwachs von 136 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorquartal.
Doch der Wohlstand ist ungleich verteilt: Etwa die Hälfte des gesamten Vermögens entfällt auf die reichsten zehn Prozent der Haushalte – rund vier Millionen Haushalte. Laut Bundesbank profitieren diese besonders vermögenden Gruppen stärker vom Vermögenszuwachs, da sie überdurchschnittlich viel in Aktien und Investmentfonds investiert sind.
Kleinanleger und Haushalte mit geringerem Einkommen, die ihr Geld oft eher in klassischen Sparformen anlegen, können dagegen weniger vom Boom auf den Kapitalmärkten profitieren. So wächst die Vermögensschere trotz insgesamt steigender Geldvermögen weiter.
Mit dem neuen Rekordstand unterstreicht die Bundesbank einmal mehr die Dynamik auf den Finanzmärkten – und die zunehmende Bedeutung von kapitalmarktorientierten Anlagen für den Vermögensaufbau in Deutschland.