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Rettungseinsatz vor Amrum: 25 Wattwanderer von Sandbank geborgen

Hans (CC0), Pixabay

Dramatische Szenen im nordfriesischen Wattenmeer: Am Ostermontag mussten 25 Wattwanderer von einer Sandbank vor der Insel Amrum gerettet werden. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, war die Gruppe mit einem professionellen Wattführer unterwegs – dennoch wurde der Rückweg durch einen schnell ansteigenden Wasserstand abgeschnitten.

Die Wandergruppe war von der Nachbarinsel Föhr aus gestartet, als Teil einer geführten Tour über das Watt. Auf dem Weg nach Amrum konnte sie jedoch einen Priel – einen wassergefüllten Graben im Watt – nicht mehr durchqueren. Die Flut kam schneller als erwartet, und die Gruppe saß schließlich auf einer Sandbank fest, umgeben von zunehmend tieferem Wasser.

Glücklicherweise konnte rasch Alarm ausgelöst werden. Die DGzRS rückte mit einem Boot aus und brachte alle 25 Personen unversehrt ans sichere Festland. Der Wattführer hatte umsichtig gehandelt und die Gruppe rechtzeitig zusammengehalten, was die Rettung deutlich erleichterte.

Die Seenotretter mahnen in diesem Zusammenhang erneut zur Vorsicht bei Wattwanderungen: Auch bei scheinbar harmlosen Bedingungen könne sich die Situation innerhalb weniger Minuten dramatisch verändern. Besonders gefährlich seien Prielsysteme, deren Wasserstände sich mit der Tide rasch verändern.

Dank des schnellen Eingreifens der DGzRS ging der Vorfall glimpflich aus – doch er zeigt einmal mehr, wie unberechenbar das Wattenmeer trotz aller Erfahrung sein kann.

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